Bahla – Rundreise Oman

Die Moschee von Bahla erinnert mich mit ihren zwei Türmen ein wenig an eine römisch-katholische Kathedrale. Dieses Bauwerk gehört zu einer der wenigen Moscheen im Oman, die man auch als Nichtmoslem betreten darf.

Die zwei Türme der Moschee in Bahla
Assoziationen mit einer Kirche sind möglich

Ich hole ein Tuch aus meiner Tasche und versuche, meine Haare ordnungsgemäß zu verhüllen. Gar nicht so einfach, wenn man nicht geübt ist in diesen Dingen. Auch in dieser Moschee hängt wie in Muskat ein riesiger Kristallluster im Gebetsraum. Der Teppich ist in regelmäßige Rechtecke eingeteilt, somit weiß jeder Betende genau, wie viel Platz er beanspruchen darf.

Die Moschee in Bahla
Im Inneren der Moschee in Bahla
Der Luster in der Moschee in Bahla
Ein Schmuckstück – der riesige Luster in der Moschee

Der Soukh in Bahla ist viel ruhiger als der Soukh in Mutrah.

Eine Frau möchte einen Teppich erstehen und prüft die Ware. Sie handelt mit dem Verkäufer. Eine längere Diskussion beginnt. Schließlich sind sich die beiden einig geworden, sie schultert den Teppich und zieht von dannen.

In den kleinen Läden im Souk bekommt man Dinge für den täglichen Bedarf. Plastikeimer, Duschgel, Kehrbesen und Reis, der Nachbar verkauft Knoblauch und Kaffeekannen, Teppiche und einen Krummdolch.

Kannen aus Blech im Souk in Bahla
Unterwegs im Souk
Säcke und Haushaltswaren vor einem Geschäft in Bahla
Tante-Emma-Laden in Bahla

Kaum biegen wir um die Ecke, stehen wir in der Gasse mit den Herrenschneidern, eine Gasse weiter wird gehämmert und gebohrt, die Tischler teilen sich diesen Bereich des Souks. Ein bisschen erinnert mich die Aufteilung an das Mittelalter, damals gab es auch die verschiedenen Gässchen mit den Handwerksbetrieben.

„Madame, Madame, do you want to buy some silver?“, werde ich um die Ecke gefragt. Nein, ich brauche keinen Silberschmuck. Der Silversoukh besteht nur aus diesem einen Geschäft, die Männer mustern mich freundlich. „No, I don’t have enough money“, erwidere ich. Sie lachen.

Fisch liegt auf einem Brett mit zwei Messern
Unterwegs im Fischsouk
Der Gemüsesouk in Bahla
Heute ist niemand mehr im Gemüsesouk

Am Fischmarkt sind momentan zwei Stände geöffnet. Die Gemüsehalle ist komplett leer. Die Verkäufer sitzen viel lieber im Freien und verkaufen draußen ihr Obst und Gemüse. Ein Verkäufer zieht glücklich davon, er hat gerade das letzte Salathäupl verkauft. Dabei ist es erst 9 Uhr morgens. Die anderen feilschen noch um ihre Karotten und Zitronen, Tomaten und Gurken.

Obst und Gemüse, eine Waage liegt inmitten eines Tuchs
So sieht es am Souk in Bahla aus
Ein Gemüseverkäufer im Oman
Ein Verkäufer wartet auf Kunden

Die Reise in den Oman fand im Jänner 2013 statt.

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GUDRUN KRINZINGER

Ich tue. Ich reise. Ich bin.


Reiseblog von einer reiselustigen, strickbegeisterten, lesesüchtigen und fotografiewütigen Oberösterreicherin mit Hauptsitz Wien und Alte Donau.

Seit 2010 schreibe ich über meine Reisen auf dem Blog Reisebloggerin.at.

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