Von Nakhl zu den heißen Quellen Ain Thowarah

Wir sind auf dem Weg nach Nakhl um die dortige Festung zu besichtigen. Es ist viel Verkehr. Der Feiertag heute (Geburtstag des Propheten Mohammed) und der morgige „normale“ Freitag, veranlasst die Omanis  die Stadt zu verlassen. Viele Großfamilien decken sich noch mit Süßigkeiten an der Tankstelle ein.

Von außen schaut die Festung nicht so riesig aus, erst im Inneren fällt auf, wie groß das Areal ist.

Nakhl

Sechs Wehrtürme umfasst die Festung Nakhl, Gefängnis inklusive. Nach der Renovierung im Jahre 1990 wurden die Räumlichkeiten mit Mobiliar und allerlei Schnickschnack ausgestattet. Treppauf, treppab führt der Weg durch die Festung, vorbei an Brunnen, Wohnzimmer, Frauenräumen, Männerräumen, Gefängnis, Küche und Vorratsraum. Steigt man auf den Turm wird man mit einem herrlichen Blick auf das umliegende Land belohnt.

Kinder in der Festung Nakhl

Die Festung Nakhl im Oman

Die Festung Nakhl im Oman

Nakhl im Oman

 Die Festung Nakhl im Oman

Die heißen Quellen von Ain Thowarah sind unser nächstes Ziel.

Viele Familien nützen den heutigen Feiertag um Picknicks abzuhalten, zerren riesige Teppiche als Sitzunterlage aus ihren Autos und räumen auch sonst noch so allerlei aus dem Kofferraum. Holz wird zum Picknickplatz geschleppt, ein Feuer entfacht und schon kann das Fleisch (es sind Berge von Fleisch!) gegrillt werden. In der Zwischenzeit vergnügen sich die kleinen Kinder am warmen Wasser, das aus einer heißen Quelle aus dem Felsen sprudelt. Eine Gruppe indischer Jungen macht Musik, die Kühlbox dient als Trommel, lauthals wird mitgesungen.

Ain Thowarah

Die omanischen Jugendlichen sind modern gekleidet, Jeansshort und Fußballtrikots, das trägt die omanische Jugend von heute. Die Stimmung ist ausgelassen und fröhlich, ein ganz normaler Feiertag eben, so wie überall auf der Welt, man feiert mit Familie. Ein Verkäufer bei der Quelle hat kleine Plastikschalen vor sich stehen. Die grünen Mangostücken werden gesalzen, mit Chillipulver bestreut und mit Zitronensaft beträufelt. Dann wird die Plastikbox geschüttelt. Mit kleinen Holzspießchen spießt man die Stückchen auf und genießt die salzig-saure-scharfe Mango. Das schmeckt richtig gut!

 Grüne Mango


Die Reise erfolgte im Jänner 2013.

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GUDRUN KRINZINGER

Ich tue. Ich reise. Ich bin.


Reiseblog von einer reiselustigen, strickbegeisterten, lesesüchtigen und fotografiewütigen Oberösterreicherin mit Hauptsitz Wien und Alte Donau.

Seit 2010 schreibe ich über meine Reisen auf dem Blog Reisebloggerin.at.

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