Die Wüste im Oman

Die Wüste im Oman hat ihren besonderen Reiz. Die Dünen, die in den unterschiedlichsten Farben leuchten.

Wir haben zwei Nächte in einem Beduinencamp gebucht. Unser Treffpunkt für die  Fahrt im Konvoi lautet ungefähr so: Um 15 Uhr beim großen Baum an der Hauptstraße. Viele scheitern an dieser Aufgabe und müssen entlang der Hauptstraße zusammengesammelt werden.  Um 16 Uhr sind wir endlich startklar und eine internationale Truppe begibt sich in die Wüste.

Ab in die Wüste

Mit dem Jeep in die Wüste

Das Camp ist sehr einfach ausgestattet. Jede Hütte ist mit zwei Betten und einem einfachen Regal eingerichtet. Vor der Hütte stehen zwei Sessel aus Holz und ein kleines Tischchen. Kein Strom, kein Swimmingpool, kein Fernseher, keine Minibar. Es ist wunderschön!

Wüstencamp im Oman

Wüstencamp

Zum Sonnenuntergang pilgern wir die Dünen hinauf, sitzen nur da und genießen: die Aussicht, die Natur, die Wüste und uns.

Die Wüste im Oman 

Nach dem Frühstück am nächsten Tag darf ein Kamel geritten werden. Die Kamele werden gesattelt. Eine Schweizerin erbarmt sich und steigt als erste auf das Kamel. Dann bin ich an der Reihe. Ganz normal aufsteigen, der Kamelführer macht schnalzende Laute mit seiner Zunge. Langsam erhebt sich das Tier, zuerst die Hinterbeine, dann die Vorderbeine und schon schwebe ich in der Luft. Ein Kamel wird an das andere gebunden, die Karawane fertig!

Ein Kamel in der Wüste

Kameltrekking

Das Kamelreiten hat Spaß gemacht und so wagen wir uns zu Sonnenuntergang ein zweites Mal auf so ein Wüstenschiff. Meine Kameldame, auf der ich reiten darf, heißt Sabra. Sie hat die längsten Wimpern der Welt. Sultan ist unser Kamelführer. Zwölf Kamele besitzt seine Familie. Zu Sonnenuntergang kocht Sultan Kaffee für uns. Die zwei Stunden vergehen wie im Flug.

Wüstentour

Kamel

Ich kann mir gut vorstellen für längere Zeit in die Wüste zu reisen.

Hier geht es zu meinem kurzen Film:


Meine Reise in die Wüste im Oman fand im Jänner 2013 statt.

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2 Kommentare

  1. Veröffentlich von Veronika am 04/01/2018 um 19:32

    Toll! Danke für deinen Bericht! Wenn es bei mir mal soweit ist, muss ich unbedingt so ein Camp besuchen – genau nach meinem Geschmack: Kein Strom, nur die Natur und du. Einfach abschalten und genießen!
    LG Veronika

    • Veröffentlich von Reisebloggerin am 05/01/2018 um 14:19

      Ich hoffe es ist noch ohne Strom und Swimmingpool, es ist halt schon eine Weile her, dass ich dort war…

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GUDRUN KRINZINGER

Ich tue. Ich reise. Ich bin.


Reiseblog von einer reiselustigen, strickbegeisterten, lesesüchtigen und fotografiewütigen Oberösterreicherin mit Hauptsitz Wien und Alte Donau.

Seit 2010 schreibe ich über meine Reisen auf dem Blog Reisebloggerin.at.

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