Brot backen in Altenmarkt

Mhmmmmmmm! Mahhhhh! Guat! Himmlisch! So hört es sich an, wenn beim Brot backen in Altenmarkt angetroffen wird. 24 Teilnehmer haben sich bei Katharina am Maierlgut eingefunden und wollen wissen, wie das denn so ist, mit dem Roggenmehl und der Hefe, dem Kneten und dem Ofen, dem Malz und der Backzeit. Und wenn man Katharina Glauben schenkt, die mit Leidenschaft das Brot backen erklärt und ihre Tipps an die Frau bringt, ist alles ganz einfach.

Brotbackkurs in Altenmarkt
Katharina vom Maierlgut in Altenmarkt beim Brotbackkurs
Brot backen in Altenmarkt
Brot backen in Altenmarkt – So gelingts!

Jeder schnappt sich ein Stück vom vorbereiteten Brotteig. Wir formen Laibe, legen diese in die vorbereiteten Körbchen und stellen die Simperl zum Rasten in den Hofladen. Dort steht allerdings nicht nur der Brotbackofen, sondern auch viele kleine Fläschchen und Elixiere, zum Beispiel das Erkältungsabwehr-Elexir oder die Mund-Rachen-Polizei. Es schaut ein bisschen aus wie in einer Hexenküche, ist aber alles nach den Richtlinien der Traditionellen Europäischen Heilkunde „gebraut“ und schaut unglaublich gesund aus.

Hofladen im Maierlgut

Topfenaufstrich in the making

Während der Teig ruht, bereiten wir einen Topfenkräuteraufstrich zu. Die Kräuter kommen aus dem hauseigenen Kräutergarten und der freien Natur, außer dem Basilikum, der „zickt nämlich immer rum“, wie Katharina erklärt. Wie viele Stunden sie gebraucht hat, um die Kräuter zu ernten, verrät sie uns nicht. In dem Aufstrich landen neben Schnittlauch, Petersilie, Kresse und dem eben erwähnten Basilikum auch Borretsch, Rosmarin, Spitzwegerich, Schafgarbenblätter, Bohnenkraut auch Brennesselsamen. Abgeschmeckt wird mit Vitalsalz, das mit getrockneten Rosenblüten-, Ringelblumen- und Kornblumenblättern verfeinert wurde.

Kräuter auf einem Tisch
Diese Kräuter landen im Aufstrich
Kräutertopfen
Umrühren und fertig ist der Kräutertopfen

Und während die fleißigen Helferlein die Kräuter schneiden, köchelt inzwischen die Heidelbeermarmelade am Herd. Natürlich beaufsichtigt, denn das Geheimnis für eine gute Marmelade verrät uns Katharina auch: „Rühren, rühren, immer rühren!“

Heidelbeeren
Heidelbeeren werden zur Marmelade verkocht
Marmelade kochen
Am Holzofen köchelt die Marmelade vor sich hin – natürlich unter Beobachtung!

Die Brotlaibe landen im Ofen, von der Fachfrau „einschießen“ genannt. Die Marmelade füllen wir in Gläser ab, der Aufstrich ist fertig und dann kommt der Moment der Verkostung. Ein Brotlaib, von Katharina vorgebacken, wird aufgeschnitten. Fast andächtig nimmt jeder eine Schnitte Brot in die Hand und schon erklingt ein: „Mhmmmmmmm! Mahhhhh! Guat! Himmlisch!“ durch die Küche. So viele zufriedene Gesichter habe ich schon lange nicht mehr gesehen!

Topf mit frischer Marmelade am Ofen
Die Marmelade ist fertig!
Brot wird aufgeschnitten
Das frische Brot wird aufgeschnitten

Zuletzt wird das fertig gebackene Brot aus dem Ofen geholt. Einen halben Laib Brot und ein Gläschen Marmelade nehmen wir uns mit nach Hause. Und wollt ihr wissen, wie die Marmelade auf dem Brot schmeckt? Ich verrate es euch: Mhmmmmmmm! Mahhhhh! Guat! Himmlisch!

Die Einladung zum Brotbackkurs erfolgte anlässlich der natura.kreativ im Jahr 2013. Leider wird diese Veranstaltungsreihe nicht mehr angeboten.

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GUDRUN KRINZINGER

Ich tue. Ich reise. Ich bin.


Reiseblog von einer reiselustigen, strickbegeisterten, lesesüchtigen und fotografiewütigen Oberösterreicherin mit Hauptsitz Wien und Alte Donau.

Seit 2010 schreibe ich über meine Reisen auf dem Blog Reisebloggerin.at.

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