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Der Rest der Welt

7 Tipps für Salzburg

Der Kapuzinerberg in Salzburg

Zum Kapuzinerberg. Zu den Stadtaussichten U. Franziski Schlössl. So steht es auf dem Schild, angebracht am Torbogen in der Linzergasse in Salzburg. Ziemlich steil geht es bergauf, durch die Felixpforte hindurch, vorbei an Kreuzwegkappellen, vorbei am Paschinger Schlössl, wo Stefan Zweig in den Jahren 1919 bis 1934 lebte, bevor er nach London emigrierte. Schließlich lande ich auf der Aussichtsterrasse der Hettwer Bastei und ganz Salzburg liegt mir zu Füßen.

Verschiedene Spaziergänge laden ein, den Kapuzinerberg zu erkunden und ich entschiede mich für den Basteiweg, der entlang der Wehrmauer zum Franziskischlössl führt. Es geht bergauf und bergab, durch das Herbstlaub ist der schmale Weg fast nicht zu erkennen. Immer im Blick habe ich die Festung Hohensalzburg. Nach einem teilweise doch anstrengenden Anstieg erreiche ich das Franziskischlössl. Dieser ehemalige Wehrbau wurde auch als Jagdschloss genutzt und beherbergt heute ein Gasthaus.

Zurück zum Kapuzinerkloster gehe ich einen Teil des asphaltierten Stefan-Zweig-Weges und biege dann doch in den Wald ein. Angeblich gibt es hier noch Gämsen, die sich heute jedoch nicht sehen lassen. Sehen lassen kann sich auf jeden Fall die neuerliche Aussicht auf die Festung Hohensalzburg.

zum Kapuzinerberg

Blick auf die salzburger Altstadt, Salzburger Dom und Festung Hohensalzburg, im Hintergrund sieht man die verschneiten Berge

Das Franziskischlössl auf dem Salzburger Kapuzinerberg

 

Mozarts Geburtshaus

An Mozart kommt man in Salzburg nicht vorbei. Geboren wurde der Wunderknabe in der Getreidegasse und ich erwarte mir Horden an Touristen. Erfreulicherweise bleiben die Busgruppen heute aus. Hier hat also der kleine Mozart komponieren gelernt und ziemlich sicher seine große Schwester Nannerl geärgert. Hier ist seine Kindergeige ausgestellt, seine Reiseutensilien werden gezeigt (Mozart war ein Drittel seines Lebens auf Reisen) und man kann in vielen Originalbriefen nachlesen, was ihn beschäftigte. Eigentlich hatte ich mir mehr Kitsch erwartet, aber das Museum ist angenehm schnörkellos und kitschfrei (den Museumsshop lasse ich dabei außer acht).

Spannend finde ich die Gemälde in einem Raum, in dem Kinderporträts von Mozart ausgestellt sind. Doch in Wirklichkeit zeigen nicht alle Bilder den Komponisten. Es wird einfach angenommen, dass ein Kind, angezogen mit einem roten Gehrock und in Sichtweite eines Clavichords, Mozart darstellt. Auch gezielt wurden Bilderrahmen mit dem Namen Mozart versehen, um mit dem Verkauf der Bilder mehr Gewinn zu machen.

Mozarts Geburtshaus in der Salzburger Getreidegasse

im Treppenhaus in Mozarts Geburtshaus

 

Die Wettersäule in Salzburg

Ich befinde mich genau 424,25 m über dem adriatischen Meeresspiegel. Woher ich das weiß? Ich stehe vor der Wettersäule am Alten Markt. Erbaut wurde sie im Jahr 1888 nach einem Entwurf vom Architekten Peter Lauser. Und Thermometer und Barometer zeigen nach der gelungenen Renovierung aus dem Jahr 2010 verlässlich Temperatur und Luftdruck. Die Werte stimmen, mir ist kalt und zum Glück regnet es nicht!

Das Wetterhäuschen in Salzburg

Wetterstation in Salzburg, schön renoviert

 

Salzburger Dom

Das Schönste am Salzburger Dom ist nicht die 71 Meter hohe Kuppel, die elf Altäre oder das Taufbecken. Das Schönste am Dom ist für mich eine der drei Bronzetüren, entworfen vom deutschen Bildhauer Ewald Mataré. Es ist das „Tor der „Hoffnung“ und zeigt die Verkündigung an Maria.

Die Bronzetür vom Salzburger Dom

Bronzetür vom Salzburger Dom

 

Die Festung Hohensalzburg

Man kann die Festung im 21.Jahrhundert auch zu Fuß bezwingen, aber viel gemütlicher und viel schneller (54 Sekunden) ist es natürlich, die Festungsbahn zu benutzen. Auf der Festung gibt es viel zu besichtigen. Die Innenräume (Folterkammer, Wehrgang, Galerie und Salzburger Stier) sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Ebenfalls besichtigen sollte man das Fürstenzimmer und im Dezember versteht es sich von selbst, dass man auf dem Adventmarkt in einem der Höfe einen Punsch trinkt. Dieser Markt ist einer der schönsten in Österreich! Am besten man legt seinen Besuch so, dass man die Stefani Perchten bewundern kann. Jederzeit bewundern kann man natürlich die Aussicht auf die Stadt Salzburg.

die Festung Hohensalzburg

Blick auf die Altstadt in Salzburg (Salzburger Dom, Salzach)

 

Salzburger Nockerl

Picksüß oder himmlisch, so lautet das Urteil über die Salzburger Nockerl. Da ich noch nie welche gekostet habe, frage ich Passanten in der Salzburger Innenstadt, wo es denn die besten Nockerl in der Salzburger Altstadt gäbe. Man schickt mich „Zur Goldenen Ente“, einem Restaurant in der Goldgasse. Die Wartezeit beträgt laut Speisekarte 20 Minuten, aber nach 10 Minuten steht ein Nockerlberg vor mir. Angeblich sollen drei Nockerl geformt werden, denn diese sollen die drei verschneiten Stadtberge Salzburgs symbolisieren. Egal, ich steche mit dem Löffel in die flaumige Eischneemasse und koste. Mhmmmm, himmlisch!

Salzburger Nockerl

Salzburger Nockerl

 

Die Zunftzeichen in der Getreidegasse und in der Linzer Gasse

Schön sind sie alle, die kunstvoll geschmiedeten Zunftzeichen. Ursprünglich wurden sie für die Analphabeten angebracht, um zu zeigen, welches Geschäft sich wo befand. Hinter einer Brezel verbarg sich der Bäcker und hinter einem abgebildeten Mörser konnte man den Apotheker finden. Eines der schönsten Zunftzeichen in der Getreidegasse gehört der Schlosserei Wieber, die sicherlich viele Zeichen in der Salzburger Altstadt gestaltet und in der heutigen Zeit renoviert hat. Schön, dass altes Handwerk noch so lebendig ist!

Das Zunftzeichen der Schlosserei Wieber

Zunftzeichen in der Linzer Gasse

Zunftzeichen vom Sternbräu

Vielen Dank an Salzburg Tourismus, die mir für Recherchezwecke die Salzburg Card zur Verfügung gestellt haben.

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