Tipps für Cesenatico

Ach, Cesenatico, du fehlst mir! Du hast mich zwei Nächte und drei Tage begeistert. Am schönsten war es durch die Gassen zu bummeln, am Kanal einen Espresso zu trinken und den Fischern zuzuhören (ich verstand kein Wort, aber das macht ja nichts), die Museen zu besuchen (Marine Museum und Casa Moretti), den Frauen beim Häkeln zuzusehen und italienische Köstlichkeiten einzukaufen. 

Meine Tipps für Cesenatico

Der Kanal von Leonardo da Vinci


Eine kleine Fähre bringt mich sicher über den Kanal. Aber es ist nicht irgendein Kanal, es ist ein historisch bedeutsamer. Entworfen wurde er im Jahre 1502 von Leonardo da Vinci im Auftrag der Stadt Cesena. Links und rechts des Kanals haben sich Boote angesiedelt, Fischerboote, die noch heute täglich aus Meer hinausfahren. Vor dem Marinemuseum findet man die alten traditionellen Boote. Sie zeigen im Sommer die bunten Segeln mit den Symbolen der alten Fischerfamilien. Es ist das einzige schwimmende Museum in Italien.

Alte Fischerboote am Kanal von Cesenatico, geplant von Leonardo Da Vinci
Die Fischerboote am Kanal von Cesenatico
Die Fähre in Cesenatico führt über den Kanal
mit dieser Fähre geht es über den Kanal

Das Marinemuseum in Cesenatico


Nur ein paar Meter von den alten Booten entfernt liegt das Marinemuseum. Die beiden Boote, die im Mittelraum des Museums ausgestellt sind, wurden im Jahre 1921 erbaut. Sie sehen noch immer so aus, als ob sie jede Fahrt aufs Meer überstehen würden.

Im Museum wird genau erklärt aus welchen Materialien die Boote gebaut wurden. Ein Teil widmet sich dem Antrieb und der Steuerung. Im ersten Stock geht es um das Leben an Bord. Hier ist zum Beispiel eine Seemannskiste ausgestellt. Alles in allem ein sehr spannendes Museum. Im Verkaufsraum erstehe ich alte schwarz-weiß Postkarten der Stadt.

Museo della Marineria
Via Carlo Armellini, 18

Museo della Marineria
Ausstellungsstück im Marinemuseum
ein alter Anker im Marinemuseum
Ein alter Anker

Casa Moretti


Ganz in der Nähe des Marinemuseums (Museo della Marinera) steht die Casa Moretti. In diesem Haus lebte bis zu seinem Tod 1979 der Dichter und Schriftsteller Marino Moretti. Der Autor überließ sein Geburtshaus der Commune, die neben einem Museum ein Studienzentrum für italienische Literatur des 20. Jhdts. einrichtete.

Das Haus in Cesenatico erinnert mich an Ernest Hemingways Villa in Kuba. Nicht wegen der Größe, sondern wie auch Hemingways Villa wirkt das Haus in Cesenatico so, als hätte es der Autor gerade für ein paar Minuten verlassen und kehre gleich wieder zurück. Der gemütliche Lesesessel, die Bibliothek, das Schlafzimmer, das Arbeitszimmer und die Küche, alles blieb erhalten.

Casa Moretti
Via M.Moretti,1

Alter Lesesessel in der Casa Moretti
Hier saß Marino Moretti
Der Schreibtisch von Marino Moretti
Der Schreibtisch des Schriftstellers

Kulinarische Köstlichkeiten aus Cesenatico

La Dispensa di Romagna


Für mich habe ich die Postkarten gekauft, aber Mitbringsel für Freunde und Familie fehlen noch. Wie gut dass es das Geschäft „La Dispensa di Romagna“ gibt. Und wie schade dass ich nur meinen kleinen Trolley mithabe und nicht alles kaufen kann, was ich möchte. Hier gibt es die besten Köstlichkeiten aus der Emilia-Romagna, einfach herrlich! Pasta, Balsamico, Honig, Pecorino, Salami und die tollsten Dolci! Ich liebe es! Das Schöne: Ich darf ganz viel verkosten!

La Dispensa di Romagna
Piazza Ciceriacchio, 7/A
Porto Canale

Dolci
Jede Menge Souvenirs
Italienische Köstlichkeiten
italienische Köstlichkeiten

Il Mattarello


Noch mehr Pasta und zwar frischer als frisch gibt es im „Il Mattarello“. Hier gibt es Lunghetti, Gnocchi, Tortellini und Cappeletti und was weiß ich noch alles. Pastasorten, von denen ich nicht wusste, dass es sie gibt. Alles schaut so gut aus, so appetitlich. Vielleicht könnten die ja eine Filiale in Wien eröffnen?

Il Mattarello
Via Baldini, 6

Il Mattarello in Cesenatico
frische Pasta
Pasta Lunghetti
Lunghetti

Restaurant in Cesenatico

La Trattoria


Wohin Essen gehen? Alessandra von 21grammys entführt uns Blogger in die La Trattoria. So simpel der Name, so einfach eingerichtet das Restaurant, so genial ist das Essen dort. Die Auswahl fällt schwer. Schließlich entscheide ich mich für das Menü Nummer 3, Antipasto Freddo und Maccheroncini alle Seppie.

Die Vorspeise ist kaum bewältigbar, so riesig ist die Portion. Und köstlich! Ich weiß, ich wiederhole mich, aber auch die Pasta ist einfach genial.

La Trattoria
La Trattoria
Antipasto freddo
die kalten Vorspeisen

Übernachten in Cesenatico

Hotel Valverde


Übernachtet habe ich im Hotel Valverde. Ich mag Hotelzimmer mit Blick auf Strand und Meer! Und dieses Hotel bietet viel mehr. Das Zimmer ist modern und großzügig gestaltet. Im Radkeller sucht mir der Chef persönlich ein Fahrrad aus. Ich bekomme Tipps für meinen Morgenlauf, den ich im nahen Parco Levante absolviere. Das Frühstück lässt keine Wünsche offen. Ich fühle mich einfach wohl, hier im Hotel Valverde, in Cesenatico.

Hotel Valverde
Hotel Valverde
Zimmer im Hotel Valverde
Zimmer im Hotel Valverde
Ausblick vom Hotel Valverde
Ausblick vom Hotel Valverde

Hotel Valverde & Residenza
Lungomare Carducci, 278

Das ist mein zweiter Artikel zu Cesenatico. Zum ersten geht es hier —> Komm ein bisschen mit nach Cesenatico!
Eingeladen zu dieser Blogtour wurde ich von der Cesenatico Bella Vita Union und Alessandra Catania von 21grammy.com. Mille grazie!

4 Kommentare

  1. Veröffentlicht von Antje am 13/07/2014 um 12:13

    Hallo Gudrun, da hätten wir uns ja fast treffen müssen, wir waren im selben Hotel! Habe mir erlaubt, von meinem Artikel auf deinen zu verweisen – vielleicht magst du ja mal reinschauen: http://www.meehr-erleben.de/lander/cesenatico/
    LG Antje

    • Veröffentlicht von Reisebloggerin am 13/07/2014 um 17:43

      Hallo Antje, klar, mache ich gerne! Ich war ganz zu Beginn der Saison, da wärst Du mir glaube ich aufgefallen. Es waren außer mir nur Radler untergebracht.

  2. Veröffentlicht von Antje am 21/07/2014 um 22:26

    Ich war Anfang Juni da – schade, dass wir uns nicht getroffen haben. Vielleicht klappt es ja beim nächsten mal 😉

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GUDRUN KRINZINGER

Ich tue. Ich reise. Ich bin.


Reiseblog von einer reiselustigen, strickbegeisterten, lesesüchtigen und fotografiewütigen Oberösterreicherin mit Hauptsitz Wien und Alte Donau.

Seit 2010 schreibe ich über meine Reisen auf dem Blog Reisebloggerin.at.

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