Hamburg Ahoi, die Reisebloggerin kommt!

Wien Ahoi, Hamburg kommt! Während sich die Wiener in der Strandbar Hermann, vor der Wiener Oper, am Rathausplatz und im Museumsquartier von den riesigen Papierschiffen begeistert zeigten, durfte ich bestens vorbereitet mit meinem kleinen Papierschiffchen in den hohen Norden schippern, äh, fliegen. Denn für mich hieß es dieses Augustwochenende: Hamburg Ahoi, die Reisebloggerin kommt!


Und da stand ich nun auf dem Michel, dem Wahrzeichen der Stadt, und Hamburg lag vor mir. Dreimal ging ich rundherum um ja nichts zu versäumen. Hier die Elbe, da die Elbphilharmonie, hier die Alster, dort die tanzenden Türme, hier die Speicherstadt und die Hafencity und der Fernsehturm, da drüben Kräne, unzählige riesige Kräne. Einmal noch atmete ich tief ein, die Luft roch und schmeckte ein bisschen nach Meer, bevor ich die 452 Stufen wieder hinab stieg.

Mein Schiffchen sehnte sich nach Wasser, wollte den Hafen erkunden und echte Schiffe sehen. Segelyachten und Frachtschiffe, Passagierschiffe und Ausflugsboote, alles was schwimmen kann, schipperte hier und heute an uns vorbei. Manche schaukelten ein bisschen wild, manche zogen majestätisch durch das Wasser, auf manchen drängten sich die Menschen und manche waren wirklich klein. Aber mein Schiffchen war mit Abstand am Kleinsten.



Es wurde später und der Hafen blauer. Die Schiffe schwebten plötzlich geheimnisvoll über der Elbe. Über 8000 Leuchten verwandelte Hamburg in eine magische Kulisse. Anleger, Kräne, Fährschiffe und Docks leuchteten blau. Sogar der Michel hatte sich herausgeputzt und erstrahlte in blauem Glanz. Ich hatte das Gefühl, die Zeit verlangsamt sich. Barkassen, Schlepper und Schiffe fuhren andächtiger durch das Gewässer und schoben sich eleganter an einander vorbei. Unmöglich kann man so ein Erlebnis toppen. Dachte ich. Doch ich hatte nicht mit Hamburg gerechnet.

Am nächsten Abend standen die Hamburg Cruise Days auf dem Programm. Mein Schiffchen und ich bereiteten uns stilgerecht im Strand Pauli auf den Event vor. Ein bisschen dachten wir dabei an die Gäste in der Strandbar Hermann in Wien. Projektionen der Hamburger Cruise Days auf das Papierschiff, schön und gut. Aber sollte man nicht noch schnell einen Rundruf starten, die Wiener in ein Flugzeug nach Hamburg setzen, damit diese die Parade live erleben können?

Denn es war unbeschreiblich. Unfassbar. Ein ganz großes Spektakel. Sonderklasse. Aufregend. Wohin sollte ich zuerst schauen? Auf das Feuerwerk? Die Kreuzfahrtschiffe? Die Menschenmassen, die den vorbeifahrenden Schiffen zujubelten? Denn da zogen sie an mir vorüber, die AIDAstella, die MS Europa, MSC Magnifica und das Traumschiff „Die Deutschland“. Begleitet von unzähligen Booten, einem riesigen Kran, Segelschiffen und kleinen Jollen. Feiertagsstimmung. Jubel. Gelächter und Applaus. Es hätte mich nicht erstaunt, hätte sich die blau schimmernde Elbphilharmonie losgerissen und mit der Parade mitgeschwommen.



So wie mein kleines Schiffchen, dass am nächsten Tag unbedingt jetzt und hier ins Wasser wollte. So ließ ich es in die Elbe gleiten, damit es mitschipperte mit den anderen Schiffen. Denn was gibt es Schöneres als in Hamburg an Land oder von Bord zu gehen? Hamburg Ahoi!

Eingeladen zu dieser unvergesslichen Reise nach Hamburg hat mich Hamburg Tourismus. Vielen Dank!

Hier gehts zu meinen Hamburg Tipps.

Liebe Wiener, wen von Euch treffe ich nächstes Jahr in Hamburg?
Die Hamburg Cruise Days finden von 11.-13. September 2015 statt.

Hauptkirche St. Michaelis
Englische Planke 1
20459 Hamburg

Strand Pauli
St.Pauli Hafenstraße 89
20359 Hamburg

Mit diesem Beitrag nehme ich am Instagram Travel Thursday teil. Weitere Infos gibt es bei Mela von Mogenmuffel.in. Auch Mela hat sich in Hamburg verliebt. Ihr Beitrag heißt #welovehh – Hamburg im Quadrat. Unbedingt ansehen!

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