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Der Rest der Welt

[7ways2travel] Florenz von oben

Keuch, keuch, keuch! Es waren laute Atemgeräusche, die meine Reise in Florenz begleiteten. Einerseits keuchte ich ständig irgendwelche Treppen hoch um einen Blick auf die Stadt am Arno zu werfen, andererseits keuchten alle Touristen vor, hinter und neben mir. Mit dem Erwerb eines Kombitickets um 15 Euro (Eintritt in die Kathedrale, ins Baptisterium, zur Kuppel, zum Glockenturm, zur Gruft, ins Dommuseum) erspart man sich auf jeden Fall den Gang ins Fitnessstudio. Was man zu Hause lassen sollte: Höhen- und Platzangst.

Also keuch, keuch, keuch oder vierhundertsieben, vierhundertacht, vierhundertneun, keuch, keuch, keuch, vierhundertvierzehn, endlich bin ich oben auf dem Campanile. Der berühmte Glockenturm ist 85 Meter hoch, beherbergt 12 Kirchenglocken und wurde von Giotto, einem florentinischen Maler, entworfen. Ursprünglich war die Höhe des Turms mit 115 Metern veranschlagt.

Blick vom Campanile auf Florenz

Ich blicke hinüber zur berühmten Domkuppel, erbaut von Filippo Brunelleschi. Ich blicke hinunter zum berühmten Baptisterium, deren Bronzeportale von Lorenzo Ghiberti und Andrea Pisano geschaffen wurden. In Florenz ist irgendwie alles berühmt.

Kuppel vom Dom in Florenz

Das Baptisterium in Florenz

Zwei Tage später stehe ich in einer elendslangen Menschenschlange um die Kuppel zu bewundern. Eigentlich habe ich alles richtig gemacht: Ich habe mich sehr früh angestellt und ich habe das oben erwähnte Kombiticket erstanden. Trotzdem geht es nur im Schneckentempo weiter. Woran das liegt? Einerseits an der Hitze, der Luft im schmalen Aufstieg ist jeglicher Sauerstoff abhanden gekommen. Andererseits an der einzigartigen Pracht der Fresken im Inneren der Kuppel. Jeder der sich die Stufen empor quält, bleibt mit verzücktem Gesichtsausdruck stehen.

Aufstieg auf die Kuppel

Domkuppel in Florenz

Und jeder schnappt begeistert nach Luft, als er endlich die Laterne (so wird der Abschluss der Kuppel genannt) erreicht und ins Freie tritt. Die Aussicht ist grandios, der Sauerstoff auch!

Der Campanile in Florenz

Um einiges luftiger entpuppen sich meine Ausflüge auf die andere Seite des Arnos. Der Eintritt in die Boboli Gärten kostet 7 Euro (Stand November 2016), der grandiose Ausblick vom Piazalle Michelangelo auf Florenz ist hingegen völlig gratis. Kenner müssen zugeben: Der Ausblick hat was!

Boboli Garten

Piazzale Michelangelo

Aber den schönsten Blick auf Florenz hat mir einer meiner Leser auf Facebook verraten. Nachdem ich die letzten Tage doch so einige Höhenmeter bezwungen habe, steige ich trainiert und ohne Keuchgeräusche die 223 Stufen des Torre Arnolfo hoch. Kein Tourist hat sich auf den Glockenturm des Palazzo Vecchio verirrt, ich stehe ganz alleine auf dem 94 Meter hohen Turm und genieße die Aussicht auf eine grandiose Stadt.

Palazzo Vecchio

Aufstieg auf den Torre Arnolfo

Stadtviertel Oltrarno

Der Dom von Florenz

Blick auf Florenz

Oft versuche ich auf meinen Reisen eine Stadt oder ein Land von oben zu betrachten. Ich steige Türme hoch, zum Beispiel in Wien den Stephansdom, oder lasse mich auf einer Ballonfahrt von Namibia verzaubern.

Meine Bloggerkollegen und -Kolleginnen von #7ways2travel sind genauso gerne in luftige Höhen unterwegs. Daher lautet das Motto dieser Woche: „Von oben…“

7ways2travel

Jürgen und Melanie von Lifetravellerz.com berichten über die schönsten Aussichtspunkte in Kapstadt

Cori und Flo von Travelpins.at betrachten Lissabon von oben

Gerhard von Andersreisen.net gibt uns 5 Tipps für eine perfekte Aussicht auf Bangkok 

Melanie von Urlaubsgeschichten.com betrachtet Salzburg von oben

Maria von Kofferpacken.at war für ihren Beitrag in 5 Städten in Osteuropa unterwegs

Angelika von Wiederunterwegs.com knipst aus dem Flugzeug

10 comments to [7ways2travel] – Florenz von oben

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