Fotoparade - Sechs Fotos zu bestimmten Themen

Es gehört dazu wie das Gläschen Sekt zu Silvester, das Neujahrskonzert am 1.Jänner und der Neujahrsspaziergang im Wiener Prater: Das Wühlen in den virtuellen Fotoalben, um bei Michaels Fotoparade einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Wobei so ganz stimmt das nicht. Denn die Fotoparade gibt es auch im Sommer (hier mein sommerlicher Beitrag: Meine Lieblingsbilder).

Michael vom Blog Erkunde die Welt hat auch dieses Mal wieder sechs Kategorien gewählt  (Tierisch, Berühmt, Gewachsen, Nachts, Gebäude, Schönstes Foto) und ich habe aus 7824 Fotos sechs Bilder rausgesucht. 7824 Fotos habe ich von Juli bis Dezember 2016 mit meiner Kamera geschossen, Handyfotos nicht mitgerechnet. Wie jedes Jahr gelingt es mir nicht, unscharfe oder ungeeignete Bilder zu löschen. Das wäre vielleicht auch mal eine Kategorie für eine Fotoparade? Unscharf, Schief, zuviel Schatten, schlechter Bildausschnitt, was meinst Du, Michael?

Zuerst wollte ich von allen meinen Reisen im zweiten Halbjahr ein Foto wählen, gekommen ist es dann doch ganz anders. Doch seht selbst:

Tierisch war die leichteste Kategorie für mich. Tiere zu fotografieren finde ich immer etwas schwierig. In Costa Rica war das nicht anders. Hey, Kapuzineräffchen, bleib’ doch mal schnell stehen, ich brauche ein Foto für die Fotoparade! Liebe Blattschneideameise, könntest Du Dich mal kurz nicht bewegen? Hach Kolibri, nur keinen Stress, ich will Dich doch bloß kurz ablichten! Nein, funktionierte alles nicht. Sogar die Krokodile flüchteten vor mir. Riesenglück hatte ich bei den beiden Rotaugenlaubfröschen, die an das Klicken der Fotokameras offenbar gewöhnt waren, schließlich gelten sie als eines der Nationalsymbole Costa Ricas. Minutenlang blieben sie sitzen.

Rotaugenlaubfrosch in Costa Rica

Ich bin berühmt! Ich bin mehr als 100 Jahre alt, und trotzdem kommen Menschen aus der ganzen Welt zu mir. Sie steigen und fahren an mir hoch und bestaunen die Aussicht. Ich bin mehr als 10 000 Tonnen schwer und kann die 7 Millionen Touristen, die mich jährlich besuchen, gut aushalten. Bis zum Jahr 1930 war ich übrigens das höchste Gebäude der Welt. Die Reisebloggerin habe ich übrigens schon dreimal willkommen geheißen. Wer bin ich?

Eiffelturm in Paris

Für viele österreichische Winzer und Obstbauern war das Jahr 2016 ein katastrophales Jahr. Schuld war ein Kälteeinbruch Anfang April. Winzer im Sonnenland Mittelburgenland erzählten mir von 80%igen Ernteausfällen. Diese Trauben haben es geschafft, sie sind gewachsen. Sie werden im kommenden Jahr beim Rotweinherbst verkostet, natürlich in flüssiger Form als Blaufränkischer.

Trauben

Meine drei Wochen in Bali waren speziell. Kann ich drei Wochen ohne Handy, ohne Laptop überleben? Ja, ich kann! Sehr, sehr gut sogar. Untertags las ich in meinem Bungalow Unmengen an Büchern und nachts sah ich den balinesischen Tänzern zu.

Der Kecak Tanz in Bali

Ein besonderes Gebäude ist die Kirche Notre-Dame in Paris. Noch nie habe ich es geschafft, die Türme hochzusteigen, jedes Mal war mir die Schlange an Touristen zu lange. Aber schließlich habe ich es nach dreimaligen Besuchen auch geschafft, die Katakomben in Paris zu besuchen, daher nehme ich es mir für meinen Besuch in Paris fix vor: Ich werde die 422 Stufen hochsteigen! Vielleicht treffe ich Quasimodo oder Esmeralda?

Notre Dame

Unschwer zu erkennen: Gebt mir einen Strand und ich sorge für ein schönes Foto! Ob es mein schönstes Foto ist? Vom technischen her ganz sicher nicht, vom emotionalen Standpunkt: klares Ja! Nach fast zwei Wochen Regen (der Hurrikan Otto ließ seine Muskeln spielen), endlich Sonne, Strand und Meer.

Die Reisebloggerin in Costa Rica

Danke Michael für Deine grandiose Idee der Fotoparade! Es hat wie immer Spaß gemacht in Fotos und Erinnerungen zu wühlen.

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