Ich über mich

Folge mir auf

Facebook   Google Plus   Twitter   Instagram

Pinterest   Flickr   YouTube   RSS Feed

Der Rest der Welt

Ab auf die Insel – Meine Reisetipps für Kuba

Kuba, Kuba und nochmals Kuba. Die Insel in der Karibik ist omnipräsent. Ob Reisebüro oder Fluglinie, ob Tageszeitung oder Magazin, ob Reiseblog oder Diskussion mit Freunden, die einen waren schon da und die anderen wollen hin.

Und jeder hat etwas über diese Insel zu sagen, egal ob er dort war oder nicht. Fidel Castro, Che Guevara, Ernest Hemingway, Havanna, Oldtimer, Zigarren, Guantanamo, Cuba Libre und palmengesäumte Strände, diese Begriffe sind in aller Munde. Kuba fasziniert.

Oldtimer in Kuba

Straßenaufnahmen in Baracoa

Straßenschilder in Havanna

Kubas Westen, Kubas Osten

Ich war bisher zweimal auf Kuba. 2011 war ich mit meinem Partner mit einem Mietauto im Westen unterwegs. Wir besuchten die Städte Havanna, Vinales, Pinar del Rio, Cienfuegos und Trinidad. Zum Abschluss flogen wir auf die winzige Insel Cayo Largo. Die Reise war fantastisch. Ich versuchte jeden Oldtimer aufs Bild zu kriegen und war begeistert von der Gelassenheit der Kubaner.

2016 flogen wir ein zweites Mal nach Kuba. Diesmal war der Osten unser Ziel. Wir starteten unsere Mietwagenrundreise in Holguin, fuhren nach Baracoa, Santiago de Cuba, Manzanillo, Sierra Maestre und Gibara und erreichten nach zwei Wochen wieder Holguin. Doch meine Stimmung war eine andere. Ich war nicht mehr so fasziniert von der Insel. Ich sah den Massentourismus, der über die Insel schwappte.

Das unberührte Kuba existiert nicht mehr

Entdeckte ich bei unserer Fahrt im Jahr 2011 nur vereinzelt Touristenbusse, parkten 2016 beim Castillo del Morro in Santiago um die 30 Busse. War es 2011 noch ein Abenteuer bei einem Privatvermieter unterzukommen, die wenigen Plätze waren eben beschränkt oder vorreserviert, gab es bei meinem Besuch in Baracoa fünf Jahre später ganze Straßenzüge, die mit dem blauen Zeichen der „casa particular“ geschmückt waren. Ein Zimmer zu bekommen war trotzdem schwierig, die Zahl der rucksackreisenden Touristen war so gestiegen, dass manche in den Parks übernachteten. Und einmal hörte ich die Geschichte von einer Touristengruppe, die in einem Krankenhaus übernachten musste. Das gewünschte Hotel war restlos überbucht.

Trotzdem: Auch 2016 fand ich noch unberührte Ecken vor. Besonders gefallen hat es mir in Gibara, einer kleinen Küstenstadt. Hier bin ich erst so richtig in Kuba angekommen, leider war es die letzte Station meiner Reise.

Wo ich mich noch wohlgefühlt habe auf Kuba? Hier geht’s zu meinen sieben Tipps:

„In Havanna ist alles möglich“, Zitat Graham Greene
In Havanna hätte ich gut und gerne eine ganze Woche verbringen können, hier war wirklich alles möglich. Schön renovierte Paläste, einzigartige Museen, ein Abstecher zu Ernest Hemingways Wohnhaus, eine Fahrt mit dem Hop-On-Hop-Off-Bus. Noch mehr faszinierten mich die kleinen Gassen abseits der Touristenströme.

Kathedrale in Havanna

Haus in Havanna

Pinar del Rio, ein Abstecher in die Tabakhauptstadt Kubas
Ich selbst bin Nichtraucherin, aber nach meiner Ankündigung, dass ich eine Reise nach Kuba plane, gab es plötzlich viele Zigarrenraucher in meinem Umfeld. Ein Besuch in einem Tabakgeschäft beziehungsweise eine Besichtigungstour in einer Zigarrenfabrik gehörte somit zu meinem Besichtigungsplan. Zigarrendrehen ist Fließbandarbeit, zumindest in der Fabrica de Tabacos Francisco Donatien. Wesentlich gemütlicher geht es auf der Tabakplantage Alejandro Robaina zu. Wir sind die einzigen Besucher und kommen so in den Genuss einer Privatführung. Gespannt sehe ich Carlos beim Zigarrenrollen zu. Die so entstandene Zigarre bekomme ich dann als Gastgeschenk überreicht.

Carlos, der Zigarrendreher auf der Farm Robaino

Remedios, Viva la Cuba!
Remedios hatten wir bei unserer Reise durch den Westen Kubas nicht wirklich auf dem Plan. Schließlich haben wir sogar um eine Nacht verlängert, weil uns das Städtchen gar so gut gefiel. Das lag am Zeitpunkt unseres Besuches. Wir waren genau zu einem riesigen Tanzfest gekommen. Es begann mit einem Blasmusikkonzert vor der Kirche, gemeinsam mit den Eltern und Großeltern zogen wir weiter zur nächsten Darbietung. Kinder in Kostümen tanzten, und wie sie tanzten! Kaum endete eine Vorführung, startete wenig später an einer anderen Ecke des Platzes die nächste Aufführung. Schlussendlich endete das Fest in einer Schule mit einer Theateraufführung.

Cayo Largo, ein Strandparadies
Ja, es gibt sie: Sandstrände aus Puderzucker, türkisblaues Meer und irgendwo sind sicher auch Palmen versteckt. Der ein Meter lange Leguan, der mir am Strand fast über die Füße gekrochen wäre, hat bei mir fast einen Herzkasperl ausgelöst.

Cayo Largo

Holguin, die Stadt der Parks
In Holguin starteten wir unsere Reise im Jahr 2016. Zum Eingewöhnen war diese Stadt genau richtig. Zwar leben in der viertgrößten Stadt Kubas 240 000 Einwohner, doch ich hatte den Eindruck, in einem kleinen Städtchen angekommen zu sein. So habe ich mich einfach hingesetzt und habe drauf losgeknipst.

Kubaner in Holguin

Oldtimer

Straßenszene in Holguin

Cayo Saetia, ein Abstecher nach Afrika
Wumm, Schlagloch, wumm, noch ein Schlagloch. Die Straße von Holguin nach Cayo Saetia war mehr oder weniger ein einziges Schlagloch. Das wußten wir zwar, trotzdem wollten wir hin. Wir suchten Afrikafeeling, und fanden es in Form von Zebras und Antilopen.

Cayo Saetia

Zebras auf der Halbinsel Cayo Saetia

Gibara, eine Stadt zum Verlieben
Gibara war die letzte Station auf unserer zweiwöchigen Reise durch den Osten Kubas. Nach zwei Wochen hatte ich das Gefühl wirklich angekommen zu sein. Zum Abschluss waren wir in einem Hotel mit Kolonialflair abgestiegen. Und noch immer zückte ich bei jedem Oldtimer meinen Fotoapparat.

Gibara

Pferdekutsche in Kuba

Dieser Beitrag ist einer der Blogbeiträge vom Bloggerprojekt #7ways2travel. Unser Motto diesmal: Ab auf die Insel!

Welche Insel es für Melanie und Juergen von @lifetravellerz werden würde, war mir eigentlich von Anfang an klar. Schon öfters hatten mir die beiden von Sardinien vorgeschwärmt, eine Insel, die ich bei einem Segeltörn kennen lernen durfte. Doch viel mehr als das Boot habe ich nicht gesehen, daher bin ich schon sehr gespannt, was die beiden in ihrem Blogpost erzählen: Roadtrip durch Sardinien

7ways2travel

Maria von @kofferpacken entdeckt die Insel Korfu
Angelika von @wiederunterwegs schreibt über ihre Lieblingsinsel Korsika
Melanie und Juergen von @lifetravellerz besuchen Sardinien
Cori und Flo von @travelpins entführen uns nach Afrika, und zwar nach Sansibar
Ich selbst war zweimal auf Kuba und habe auch eine Fotogalerie erstellt
Gerhard von @andersreisender war unlängst in Singapur
Melanie von @urlaubsgeschichten reist nach Sizilien

Hinterlasse einen Kommentar

  

  

  

Spamschutz - bitte löse die Rechenaufgabe.