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Der Rest der Welt

Das perfekte Leben der Reiseblogger

Wir Reiseblogger führen in den Augen unserer Leser ein perfektes Leben. Immer auf Reisen schreiben wir über die schönsten Destinationen auf der ganze Welt. Wir jetten in der Business-Class von einem Luxushotel zum anderen, drapieren unsere sonnengebräunten Körper an den schönsten Stränden und halten pausenlos Cocktails mit bunten Schirmchen in die Kamera.

Und jetzt, liebe Leser, müsst ihr ganz stark sein: Viele Fotos der Reiseblogger sind bearbeitet, manchmal bis zur Unkenntlichkeit. Zuhause sitzen wir stundenlang vor den Rechnern und verändern die Bilder mit Lightroom und Photoshop oder klatschen Instagramfilter über unsere Augenringe und Cellulite. Die Fotos von den Müllhalden auf Balis Stränden zeigen wir euch nicht, denn Gestank kann man sowieso nicht in Bilder fassen. Stromleitungen und Baukräne werden schon mal wegretuschiert und an bestimmten Foto-Hotspots (ja, das Wort gibt’s wirklich) stellen wir uns stundenlang an, um den perfekten Schnappschuss zu ergattern.

Imperfekte Reiseblogger

Doch jetzt ist Schluss mit der Augenauswischerei. Jessica vom Reiseblog Yummy Travel hat zur Blogparade aufgerufen: Imperfekte Reiseblogger.

Mit meinem Beitrag oute ich mich ebenfalls und veröffentliche Fotos, die ich aus Gründen niemals auf meinem Blog zeigen würde.

Ein Grund ist zum Beispiel, dass ich selbst nicht gerne fotografiert werde. Und wenn, dann posiere ich natürlich und krame mein schönstes Lächeln hervor. Das funktioniert nicht immer, wie man an folgenden Bildern sehen kann:

Die Reisebloggerin in Graz

Die Reisebloggerin in Namibia

Die Reisebloggerin Gudrun Krinzinger in Gastein

Perfekte Fotos von mir findet ihr auf meiner „Ich über mich“-Seite. Dieser Seite kann man auch entnehmen, dass ich für Tätigkeiten wie Marmelade einkochen, Rudern am Millstätter See in Kärnten und Fahrten mit dem Hundeschlitten aufgeschlossen bin. Grundsätzlich probiere ich gerne Sachen aus, manchmal mit mehr, manchmal mit weniger Erfolg. 

Zigarre rauchen in Kuba

Als Nichtraucherin konnte ich den kubanischen Zigarren in Pinar del Rio nicht widerstehen.

Ein Lama knutschen in Peru

„Gibst Du mir einen Kuss?“, fragte ich ein Lama in Peru. Das Tier verneinte.

Fliegenfischen

Die Faszination beim Fliegenfischen blieb mir sowohl bei der Trockenübung als auch am Wasser verborgen.

Und so schaut es aus wenn die Reisebloggerin auf Kind macht und fast einen Betreuer mit Schere gebraucht hätte, um aus dem Kletterturmgewirr wieder lebendig rauszukommen.

Im Spielturm von Swarowski Tirol

Zu meinen nicht veröffentlichten Fotos zählt auch eine „Was-liest-sie-denn-jetzt-schon-wieder“-Galerie.

Reisebloggerin Gudrun Krinzinger

Reisebloggerin Gudrun Krinzinger

Ein Foto mit Zahnspange möchte ich euch ebenfalls nicht vorenthalten:

Die Reisebloggerin in Finnland

Mit diesem Foto eröffne ich auch die Rubrik „Verrückte Kopfbedeckungen“:

Im Museum Welios in Wels

Und das ist übrigens eines meiner wenigen Selfies:

In der Schokoladenwelt in der Schweiz

Laut Wörterbuch hat das Adjektiv „perfekt“ mehrere Bedeutungen. Vollkommen oder ideal sind die erstrebenswerten Varianten. Doch das Wörtchen kann noch mehr. Mit perfekt meint man auch etwas abgeschlossen zu haben.
Da gibt es dann keine Steigerungsvarianten mehr. Eigentlich traurig. Wenn man perfekt ist, kann man sich eigentlich nur mehr bewundern lassen. Man ist fertig. Austauschbar. Alle wollen perfekt sein. Wie langweilig….

Überhaupt nicht langweilig sind hingegen die Blogbeiträge, die zur Blogparade „Imperfekte Reiseblogger“ entstanden sind. 

Anmerkung: 
Keines der Bilder wurde für diesen Beitrag bearbeitet. Perfekt imperfekt!

3 comments to Das perfekte Leben der Reiseblogger

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