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Der Rest der Welt

Kultursommer in Saalfelden Leogang – TONspuren, ALM:KULTUR und ein Jazzfestival der Sonderklasse

Beleidigt ziehen die Kühe ab. Instinktiv scheinen sie zu spüren, dass das Interesse am heutigen Samstagabend nicht ihnen gilt, sondern den drei Musikern, die soeben die Bühne am Leoganger Asitz betreten. Am Programm der TONspuren stehen skandinavische Folksongs, ab und an schleichen sich Melodien von Hadyn und Bach in das Klangspiel der Band Dreamers‘ Circus.

Dreamers' Circus

Die Bandmitglieder von Dreamers‘ Circus

Die TONspuren am Asitz – Kultursommer in Saalfelden Leogang

Meistens gelingt es den Musikern, die volle Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zu ziehen. Nur ich lasse mich ablenken von der großartigen Kulisse. Mein Blick schweift immer wieder ab zu den Leoganger Steinbergen, die sich im Hintergrund der Bühne befinden, und zur Sonne, die sich im Laufe des Abends vor den Musikern verneigt und im Farbenrausch untergeht.

Die TONspuren am Asitz standen schon ewig auf meiner „Da-will-ich-unbedingt-mal-hin“-Liste. Anna Heitzmann ist für das musikalische Programm verantwortlich und lockt Jahr für Jahr außergewöhnliche Musiker und Bands nach Leogang. Da wird gejazzt oder geschrammelt, auf Opernklänge folgen Bands, die Volksmusik modern interpretieren. Viele Besucher sind Einheimische, die sich den übertragbaren Tonspurpass zulegen und immer öfter mischen sich auch Touristen unter die Gäste.

Alte Schmiede am Asitz

Aufwärmrunde in der Alten Schmiede am Asitz

Leoganger Steinberge

Bühne mit Aussicht auf die Leoganger Steinberge

Fachgesimpelt wurde im Anschluss des Konzerts in der nahe gelegenen Alten Schmiede. Zusätzlich zum 5-minütigen Fußmarsch erwärmte uns dort eine Kaspressknödelsuppe, im Laufe des Abends war es auf über 2000 Metern nämlich empfindlich kalt geworden. Beim Gang zur Bergbahn übernahmen dann wieder die Kühe die musikalische Untermalung. Das herzhafte Muuuuuuh interpretiere ich einfach mal als Applaus.

Hier geht es zur Webseite: TONspuren am Asitz

ALM:KULTUR in Saalfelden Leogang

Viel Applaus bekommt auch die Zitherspielerin Gertrud Huber auf der Örgenbauernalm. Während die Musikerin bekannte Volksweisen und klassische Zithermelodien darbietet, verkoste ich herzhafte Schmankerl. Da gibt es zum Beispiel die Pinzgauer Bauernkrapfen, eine hausgemachte Spezialität, die entweder mit Marmelade oder mit Sauerkraut serviert werden. Frisch herausgebacken, so wie auf der Ögernbauernalm, schmecken sie am allerbesten.

Zithermusik auf der Ögernbauernalm

ein Programmpunkt bei ALM:KULTUR – Zithermusik auf der Ögernbauernalm

Almkultur in Saalfelden Leogang

ALM:KULTUR in Saalfelden Leogang

Pinzgauer Bauernkrapfen

Pinzgauer Bauernkrapfen

Das Programm der ALM:KULTUR in Saalfelden Leogang zielt darauf ab, Besucher auf Almen zu bringen, die nicht mit dem Lift erreichbar sind. So gibt es jeden Freitag im Sommer eine kulturelle Veranstaltung. Der Schwerpunkt liegt auf Konzerten, doch es wird schon mal geschnitzt oder getanzt.

Hier geht es zur Webseite: ALM:Kultur

Wer Saalfelden sagt, muss auch Jazzfestival sagen

Zugegen: Ich bin kein richtiger Jazzliebhaber, mehr so ein Jazzfreund. Und egal wie viele Jazz-Cds ich schon nach Hause geschleppt habe, Jazz funktioniert bei mir nur live. Leider habe ich es noch nie zum Jazzfestival in Saalfelden geschafft, dass heuer sage und schreibe zum 39.Mal stattfindet.

Den Veranstaltern wird es nie langweilig, neue Ideen und Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. So werden heuer zwei neue Bühnen erschlossen: die Buchhandlung Wirthmiller und das Museum Schloss Ritzen.
Legendär sind die sogenannten Almkonzerte. Hoch über Saalfelden jammen heuer die Band Fainschmitz, das Duo Die Strottern und die Band Dobrek Bistro.

Hier geht es zur Homepage: Internationales Jazzfestival

Hochkultur im Bergbau- und Gotikmuseum Leogang

Von den hörenswerten Events habe ich jetzt mehr oder weniger alles erzählt. Sehenswert sind auf jeden Fall die gotischen Madonnen, die Kurator Hermann Mayerhofer im Bergbau- und Gotikmuseum in Hütten, einem Ortsteil von Leogang, zusammen getragen hat. Eines seiner Lieblingsobjekte ist eine Steinguss-Madonna aus Salzburg, die aus dem 14.Jahrhundert stammt. Ein besonders wertvolles Objekt des Museums ist die Gebetsnuss der Maria von Burgund.

Bergbaumuseum in Leogang

Das Bergbaumuseum in Leogang

Hermann Mayerhofer

Hermann Mayerhofer, Kurator und Gründer des Bergbau- und Gotikmuseums, ist ein wunderbarer Erzähler

Im Gotikmuseum in Leogang

Im Gotikmuseum in Leogang

Die Gebetsnuss der Maria von Burgund

Die Gebetsnuss der Maria von Burgund

Neben den kostbaren Objekten aus der gotischen Zeit sind auch Exponate aus der Bergbaugeschichte des Ortes zu besichtigen. Zusätzlich gilt die Eintrittskarte des Museums für die St.Anna-Kapelle (Schlüssel beim Hüttwirt erhältlich) und die Hüttschmiede (geöffnet in der Sommersaison jeden Mittwoch von 10-17 Uhr). Beide Gebäude befinden sich in Gehweite des Museums.

Hier geht es zur Webseite: Bergbau- und Gotikmuseum

Der Krallerhof in Leogang – Ein Hotel für Kunstsinnige

Von außen wirkt es wie ein typisches Hotel in den Alpen, doch im Inneren weisen über 500 Kunstwerke auf die Sammlertätigkeit des Hausherrn hin. Im Krallerhof werden die wertvollen Gemälde nicht versteckt, ganz im Gegenteil. Besonders hervorzuheben sind zum Beispiel die großformatigen Gemälde von Hermann Nitsch, die einen eigenen Ruheraum im Wellnessbereich schmücken.

Wem dass noch zuwenig ist, bucht sich eine von den Farb-Suiten, die Künstler Ty Waltinger exklusiv für den Krallerhof gestaltete.

Der Krallerhof in Leogang

Der Krallerhof in Leogang

Kunst im Hotel Krallerhof

nur eines von vielen Kunstwerken im Krallerhof

Dessert im Krallerhof

Auch ein Kunstwerk: das Dessert im Krallerhof

Und im Krallerhof sind nicht nur die Zimmer aufwendig dekoriert, auch die Speisen sehen aus wie kleine Kunstwerke.


Die Einladung zur Pressereise erfolgte von Saalfelden Leogang.

Noch mehr Artikel zu SalzburgerLand findet ihr HIER.

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