Funchal: Sehenswürdigkeiten, Altstadt & persönliche Tipps für Madeiras Hauptstadt

Früher oder später landen alle in Funchal, der Hauptstadt von Madeira. Sei es um am berühmten Markt die exotischen Früchte zu bestaunen, durch die schmalen Gassen der Zona Velha zu flanieren oder mit der Seilbahn zum Monte hochzufahren. Bei meinem ersten Besuch in Funchal beschränkte ich mich ebenfalls auf diese drei Sehenswürdigkeiten. Erst zwei Jahre später, bei der zweiten Reise auf die Blumeninsel, lernte ich Funchal so richtig kennen.

Beim zweiten Besuch wohnte ich sogar in der Altstadt und trabte jeden Morgen an den bunt bemalten Türen in der Rua de Santa Maria vorbei. Ich schlenderte zum Hafen und unternahm eine Bootsfahrt mit Delphinbegleitung. Ich stöberte in der berühmten Buchhandlung Livraria Esperança und probierte in irgendeiner Cafeteria die unwiderstehlichen pastel de nata.

Zwischendurch ging ich natürlich auch Wandern, denn nicht umsonst ist Madeira als Wanderinsel bekannt.

Zentraler Platz in Funchal mit Denkmal und historischen Gebäuden
Im Zentrum von Funchal treffen Geschichte, Alltag und Stadtleben aufeinander.
Azulejo-Fliesen mit Figurenmotiv am Mercado dos Lavradores in Funchal
Traditionelle Azulejos schmücken auch den Mercado dos Lavradores und erzählen vom Alltag früherer Zeiten.
Kirchturm des Convento de Santa Clara in Funchal vor blauem Himmel
Der Kirchturm des Convento de Santa Clara ragt über die Dächer von Funchal hinaus.
Außenansicht der Igreja de São Pedro in Funchal
Die Igreja de São Pedro liegt etwas abseits der großen Routen und überrascht mit eleganter Ausstattung.

Funchal – Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Zona Velha – Funchals Altstadt erleben

Ich starte meinen Spaziergang in der Zona Velha, dem Ausgehviertel in Funchal. Obwohl die meisten Touristinnen in den Hotels all-inclusive versorgt werden, steppt hier abends der Bär. Die meisten Restaurants und Lokale in der Rua de Santa Maria stellen sich jedoch auch auf Mittagsbesucher ein und das Personal schleppt Tag für Tag die Tische nach draußen in die schmale Gasse und abends wieder retour.

Sagen wir mal so: Die Qualität des Essens ist ok, allerdings mit viel Spielraum nach oben. Die Speisekarten sehen alle gleich aus. Es sind das Ambiente und die freundliche Bedienung, die den Aufenthalt in der Zona Velha einzigartig machen.

Speisekarte mit Speisen in der Zona Velha in Funchal
Restaurantgasse in der Zona Velha von Funchal mit Tischen im Freien

StreetArt in der Rua de Santa Maria

Am Abend ist die älteste Straße in Funchal vollgeräumt mit Tischen und Stühlen. Daher fallen die bunt verzierten Türen nicht wirklich ins Auge. Am besten spaziert man am frühen Morgen oder vormittags durch die Gasse und bewundert die bemalten Türen und Hausfassaden.

Das Projekt artE PORtas abErtas (Die Kunst der offenen Tür) hat es sich zum Ziel gesetzt die Altstadt zu verschönern. Die ersten kreativen Kunstwerke entstanden im Jahr 2011 und mittlerweile findet man auch in anderen Gassen der Altstadt StreetArt von heimischen Künstlerinnen und Künstlern.

Street-Art auf einer bemalten Tür in der Rua de Santa Maria in der Altstadt von Funchal
Eine der kunstvoll bemalten Türen in der Rua de Santa Maria – Teil des Projekts artE PORtas abErtas in Funchals Altstadt.
Gemalte Meerjungfrau als Street Art auf einer Tür in der Altstadt von Funchal
Eine Meerjungfrau als Kunstwerk: Street Art gehört in der Zona Velha von Funchal ganz selbstverständlich zum Stadtbild.
Bemalte Tür mit Bücher-Motiv in der Zona Velha von Funchal
In der Zona Velha wird selbst eine Restauranttür zur Leinwand – Street Art gehört hier einfach dazu.
Bemalte Türen und Fassaden in der Rua de Santa Maria in Funchal
In der Zona Velha wird selbst eine Tür zur Leinwand – am schönsten lässt sich die Street Art am frühen Morgen entdecken.
Bemalte Türen mit Street Art in der Rua de Santa Maria in Funchal
Eine Tür nach der anderen erzählt ihre eigene Geschichte – die Rua de Santa Maria ist ein kleines Freiluftmuseum.
Bemalte Tür mit dem kleinen Prinzen in der Rua de Santa Maria in Funchal
Auch der kleine Prinz hat in Funchals Altstadt seinen Platz gefunden – verewigt auf einer bunt bemalten Tür.

Mercado dos Lavradores – Der Markt in Funchal

Der Markt in Funchal verspricht Früchte und Blumen in allen Farbschattierungen. In einer eigenen Halle, die in dem Art-Deco-Gebäude integriert ist, findet auch der Fischmarkt statt. Es wird um Preise verhandelt, Tunfische werden mit routinierten Handgriffen zerlegt, frischer Fisch mit Eis gekühlt und Stockfisch angeboten.

Blumenfrauen in ihren rot gewandeten Trachten verkaufen frische Schnittblumen. An einem Stand daneben entdecke ich Blumenzwiebeln, ein hervorragendes Geschenk für meinen Vater, der sich als Gärtner betätigt.

Im Erdgeschoß sind kleine Geschäfte untergebracht. Es gibt Souvenirs, Madeirawein und winzige Restaurants mit feinen Köstlichkeiten.

Art-déco-Fassade des Mercado dos Lavradores in Funchal
Der Mercado dos Lavradores ist nicht nur Markt, sondern auch architektonisch ein Blickfang in Funchal.
Exotische Früchte in Körben am Mercado dos Lavradores in Funchal
Bunt, bunter, Mercado dos Lavradores: Die Obststände zeigen die ganze Vielfalt Madeiras.
Getrockneter Stockfisch am Mercado dos Lavradores in Funchal
Stockfisch gehört zur traditionellen Küche Madeiras und darf am Markt von Funchal nicht fehlen.
Frische Blumen und exotische Pflanzen am Markt in Funchal auf Madeira
Ein Farbenmeer aus Blumen und Pflanzen – der Markt von Funchal ist ein Fest für die Sinne.
Käse, Schinken und Brot mit zwei Gläsern Madeirawein auf einem Holztisch in Funchal
Eine kleine Stärkung zwischendurch: Käse, Schinken und ein Glas Madeirawein gehören in Funchal einfach dazu.

Museen in Funchal – überraschend vielfältig

Bei meinem ersten Besuch in Funchal ist es mir nicht aufgefallen, doch die Stadt besitzt unglaublich viele Museen.

CR7 Museum

Beginnen möchte ich die Aufzählung mit dem CR7, dem Museum von Cristiano Ronaldo. Der Fußballer wurde in Funchal geboren. Ihm zu Ehren wurde am Hafen ein Museum gebaut und mit Pokalen, Fotos und einer lebensgroßen Wachsfigur Ronaldos gefüllt. Ich habe mir sagen lassen, dass Fußballfans das Museum stürmen.

Als Kunst- und Kulturliebhaberin stürmte ich zwei andere Museen, und zwar in das Quinta das Cruzes und in die Casa Museu Frederico de Freitas.

Schild mit der Aufschrift: Museu da Quinta das Cruzes
Unauffällig, aber sehenswert: Hinter diesen Mauern verbirgt sich eines der schönsten Museen von Funchal.

Quinta das Cruzes

Ehrlicherweise ist mir von der Villa nur der wunderschöne Garten mit den Orchideen in Erinnerung geblieben. Mit den historischen Steinmetzarbeiten, die zum Teil von tropischen Pflanzen überwuchert sind, ist die Gartenanlage eine Oase im dicht bebauten Teil der Stadt. Im Inneren der Quinta gibt es Einrichtungsgegenstände zu bewundern.

Gartenanlage der Quinta das Cruzes in Funchal
Der Garten der Quinta das Cruzes ist eine grüne Oase mitten in der Stadt.

Casa Museu Frederico de Freitas

Frederico de Freitas war Anwalt und Kunstsammler zugleich. 1940 erwarb er das Anwesen in der Calcada de Santa Clara. Die Villa bot genug Platz für die Kunstgegenstände, wobei der Sammler ein besonderes Augenmerk auf die Azulejos legte. Die Fliesensammlung zählt somit zu den schönsten der Welt.

In der Villa selbst glaubt man zu Besuch in einem anderen Jahrhundert zu sein. Ich wandle von der Eingangshalle durch die verschiedenen Säle, mache einen Abstecher ins Schlafzimmer, besichtige die Küche und lande schließlich im wunderschönen Wintergarten.

Außenansicht der Quinta das Cruzes in Funchal mit Gartenanlage
Die Quinta das Cruzes beeindruckt nicht nur mit ihrer Sammlung, sondern auch mit einer wunderschönen Gartenanlage.
Historisch eingerichtetes Schlafzimmer im Museu Frederico de Freitas in Funchal
Ein Rundgang durch das Museu Frederico de Freitas fühlt sich an wie ein Besuch in einem anderen Jahrhundert.
Innenhof mit Sitzmöbeln im Casa Museu Frederico de Freitas in Funchal
Eine ruhige Oase mitten in der Stadt: der Innenhof des Casa Museu Frederico de Freitas.
Ausstellung historischer Azulejo-Fliesen im Museu Frederico de Freitas in Funchal
Die Fliesensammlung im Museu Frederico de Freitas zählt zu den schönsten Azulejo-Sammlungen der Welt.
Historische Azulejo-Fliesen mit unterschiedlichen Mustern in einem Museum in Funchal
Ein Blick auf die Vielfalt portugiesischer Fliesenkunst – Azulejos in unterschiedlichsten Farben und Mustern.

Die Kirchen von Funchal

Kathedrale von Funchal (Sé)

Die Kathedrale von Funchal wirkt von außen wie eine Trutzburg. Das ist vielleicht auch den Regenwolken geschuldet, die sich an diesem Tag über Madeiras Hauptstadt breitmachen. Die Steine an der Fassade wirken fast schwarz. Die Kathedrale wurde im (spät)gotischen Stil erbaut, im Vergleich zum Stephansdom in Wien sieht sie jedoch komplett anders aus. Besonders schön finde ich die Kassettendecke aus Holz.

Detailaufnahme der hölzernen Kassettendecke in der Kathedrale von Funchal
Ein Blick nach oben lohnt sich: Die kunstvolle Kassettendecke ist eines der Highlights der Kathedrale von Funchal.
Madonnenstatue im Inneren der Kathedrale von Funchal
Eine der Madonnenfiguren im Altarraum der Kathedrale von Funchal.

Die Jesuitenkirche – Igreja do Colégio

Wie so viele Kirchen, die von den Jesuiten gegründet wurde, dominiert das goldene Interieur. Eigentlich gibt es kein Fitzelchen der Jesuitenkirche, das nicht verziert ist. Und wenn es nicht verziert ist, dann kleben bemalte Fliesen an den Wänden.

Gleich neben der Kirche steht die ehemalige Jesuitenschule und es empfiehlt sich, einen Blick in die Räumlichkeiten zu werden. Das Gebäude wird heute von der Universität Madeira genutzt. Studentinnen und Studenten führen interessierte Besucher durch die Räume und erzählen wissenswertes über das Areal.

Fassade der Jesuitenkirche Igreja do Colégio in Funchal
Von außen schlicht, von innen überwältigend: die Igreja do Colégio im Herzen von Funchal.
Prunkvoller Innenraum der Jesuitenkirche in Funchal mit goldenen Altären
Gold, Malereien und Details wohin man blickt – der Innenraum der Jesuitenkirche gehört zu den eindrucksvollsten in Funchal.
Kunstinstallation aus alten Büchern in einem Gebäude in Funchal
Zwischen Geschichte und Gegenwart: zeitgenössische Kunst begegnet einem in Funchal immer wieder unerwartet.
Langer Flur im ehemaligen Jesuitenkolleg in Funchal mit Holzboden
Ein Spaziergang durch das ehemalige Jesuitenkolleg fühlt sich an wie eine kleine Zeitreise.

Kirche des Heiligen Peter

Neben diesen beiden wohl bekanntesten Kirchen Madeiras war ich auch noch einen Sprung in der Kirche des Heiligen Peter, die sich unweit der beiden Museen Frederico de Freitas und Quinta das Cruzes befindet. Besonders gut gefallen mir die gekachelten Wände und die Luster, die der Kirche Eleganz verleihen.

Innenraum der Igreja de São Pedro in Funchal mit Azulejos und Kronleuchtern
Elegant und ruhig: Die Kirche des Heiligen Peter gehört zu den weniger bekannten, aber besonders stimmungsvollen Kirchen Funchals.
Innenraum einer Kirche in Funchal mit Azulejo-Wänden und Kronleuchtern
Azulejos, Luster und gedämpftes Licht verleihen den Kirchen von Funchal eine besondere Atmosphäre.

Weitere Sehenswürdigkeiten & Erlebnisse in Funchal

Madeirawein verkosten

Ein beliebtes Mitbringsel auf Madeira ist ein gute Flasche Madeirawein. Doch woher weiß ich, ob der Wein auch wirklich gut ist? Es geht also zur Weinverkostung in den Weinkeller Pereira D’Oliveira, der praktischerweise gleich neben dem Jesuitenkolleg liegt.

Aufgrund der Lage und Größe finden sich auch viele Touristengruppen bei D’Oliveira ein, man soll sich also auf eine touristische Veranstaltung gefasst machen und keine Spezialbehandlung erwarten. Während meines Besuches ist es allerdings in den heiligen Trinkhallen nicht allzu voll. Meine Freundin und ich bekommen drei verschiedene Weine mit ausführlicher Erklärung kredenzt. Für einen Kurzbesuch ohne großes Tam-Tam kann ich diese Weinverkostung sehr empfehlen.

Außenansicht des Weinkellers Pereira D’Oliveira in Funchal
Tradition seit dem 19. Jahrhundert: Der Weinkeller Pereira D’Oliveira lädt zur Verkostung von Madeirawein ein.
Glas Madeirawein bei einer Weinverkostung in Funchal
Ein Schluck Madeirawein gehört für viele Besucher:innen einfach dazu – am besten direkt vor Ort verkostet.

Buchhandlung Esperanca

Kann eine Buchhandlung eine Sehenswürdigkeit sein? Die Buchhandlung Esperanca auf alle Fälle. Irgendwo habe ich gelesen, dass diese Buchhandlung die zweitgrößte Buchhandlung der Welt sein soll. Wie misst man allerdings die Größe?

Geht es um die Anzahl der Bücher? Die Quadratmeteranzahl der Buchhandlung? Oder um die Anzahl der Räume?

Auf jeden Fall habe ich nach 20 Minuten meine Freundin suchen müssen, denn das Esperanca gleicht mehr einem Buchlabyrinth. Über Stiegen und Zwischengeschosse spaziere ich von Raum zu Raum und oh Wunder! finde sogar meine Freundin wieder.

Blick in die Buchhandlung Livraria Esperança in Funchal mit dicht gefüllten Regalen
Die Buchhandlung Esperanca ist angeblich die zweitgrößte Buchhandlung der Welt
Treppenhaus der Buchhandlung Livraria Esperança in Funchal mit Bücherwänden
Über Stiegen und Zwischengeschosse geht es durch eine der faszinierendsten Buchhandlungen Madeiras.

Delfine beobachten

So wie der Besuch der Buchhandlung hat sich die Bootsfahrt zufällig ergeben. Wir spazierten im Hafen an unzähligen Yachten, Booten und Katamaranen vorbei, das Wetter passte und so beschlossen wir kurzfristig an einem Bootstrip teilzunehmen.

Es dauerte nicht allzu lange und schon wurde unser Katamaran von einem Delphin begleitet. Sekunden später ließ sich ein zweiter blicken und nur kurz darauf ein dritter. Die Delphine lieferten sich ein Wettrennen mit dem Boot, verschwanden und kehrten wieder zurück. Während der einstündigen Fahrt wurde unser Katamaran fast durchgängig von Delphinen begleitet, außerdem sahen wir auch Meeresschildkröten.

Blick vom Katamaran auf die Küste Madeiras während einer Bootsfahrt vor Funchal
Unterwegs vor der Küste Madeiras – viele Bootstouren ab Funchal werden von Delfinen begleitet.
Delfine schwimmen neben einem Boot vor der Küste von Madeira
Ein unvergesslicher Moment: Delfine begleiteten unser Boot vor der Küste Madeiras.

Mit der Seilbahn nach Monte

Monte heißt ein Villenviertel, das wie ein Schwalbennest hoch über Funchal klebt. Am bequemsten ist der Vorort mit der Seilbahn zu erreichen.

Seilbahn gondel über den Dächern von Funchal auf dem Weg nach Monte
Mit der Seilbahn geht es hinauf nach Monte – inklusive schönem Blick über die Dächer von Funchal.
Blick von der Seilbahn nach Monte über die Stadt Funchal und den Atlantik
Von oben zeigt sich Funchal von seiner schönsten Seite – mit roten Dächern, steilen Hängen und dem Atlantik im Hintergrund.

Bei beiden Besuchen auf der Insel Madeira habe ich den botanischen Garten in Monte vernachlässigt und bin stattdessen in die Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte gepilgert. Die Kirche ist besonders beliebt bei geschichtsbewussten Österreichern, die dem letzten Kaiser der Habsburger ihre Ehre erweisen.

Nach dem Sturz der österreichischen Monarchie siedelte sich die Kaiserfamilie zuerst in der Schweiz an und ging dann im Jahre 1921 nach Madeira ins Exil. Dort verstarb Karl I. am 1.April 1922 an einer Lungenentzündung. Er wurde in der Kirche Nossa Senhora do Monte beigesetzt. Zwar gab es bis ins Jahr 1989 einen Sockel für den Sarkophag in der Kapuzinergruft in Wien, doch der Leichnam wurde nie überführt.

Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte oberhalb von Funchal
Die Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte thront hoch über Funchal und ist ein wichtiges Ziel für Besucher:innen.
Im Inneren der Kirche Nossa Senhora do Monte
Die Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte ist nicht nur religiös bedeutend, sondern auch kunsthistorisch interessant.

Die Fahrt mit dem Korbschlitten

Nach dem Kirchenbesuch gilt es die wohl berühmteste Aktivität Madeiras auszuprobieren: Eine Fahrt mit dem Korbschlitten. Diese Korbschlittenfahrten dauern etwa 10 Minuten und führen 2 Kilometer eine asphaltierte Straße Richtung Funchal hinab.

Ich selbst konnte mich nicht entschließen, dieses Spektakel mitzumachen. Ich habe allerdings mehr als eine Stunde zugesehen, wie Touristen aus der ganzen Welt kreischend und lachend Teil dieser Touristenattraktion wurden. Und nein, ich veröffentliche keine Bilder!

Traditioneller Korbschlitten in Monte oberhalb von Funchal
Die berühmten Korbschlitten gehören zu den ungewöhnlichsten Attraktionen auf Madeira.

Feste feiern auf Madeira

Das berühmteste Fest auf Madeira ist das jährliche Blumenfestival. Doch auch während meines Aufenthaltes fanden zahlreiche Veranstaltungen in Funchal statt. So platzten wir einmal in einen Autocorso, der von tanzenden Menschen begleitet wurde.

Ein weiteres Mal wurde an der Avenida Arriaga ausgelassen getanzt und es wurden auch Touristen zum Tanz aufgefordert.

In Funchal ist also immer etwas los!

Tänzerinnen und Tänzer in traditionellen Trachten bei einer Veranstaltung in Funchal
Traditionelle Tänze und Trachten gehören bei Festen in Funchal einfach dazu.
Tänzerinnen in traditionellen Kostümen beim Blumenfestival in Funchal
Das Blumenfestival zählt zu den bekanntesten Veranstaltungen auf Madeira – farbenfroh, lebendig und voller Musik.
Bunte VW-Busse bei einem Autokorso während einer Veranstaltung in Funchal auf Madeira
Spontane Feste gehören in Funchal einfach dazu – selbst ein Autokorso wird hier zum Publikumsmagneten.

Funchal – Sehenswürdigkeiten auf der Karte

Häufige Fragen zu Funchal

Tipps für Madeira im Winter

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11 Kommentare

  1. Veröffentlicht von Marie Schade am 13/02/2023 um 16:03

    Ein sehr schöner Beitrag über Funchal mit vielen schönen Anregungen für einen weiteren Besuch der Stadt. Ich war zwar mehrere Male dort und bin immer wieder begeistert von der Stadt, aber einiges ist für mich neu.
    Beste Grüße, Marie

  2. Veröffentlicht von DieReiseEule am 13/02/2023 um 16:39

    So, jetzt will ich direkt wieder nach Madeira und Funchal noch besser kennenlernen. Du hast vieles gesehen, was mir entgangen ist.
    Vielen Dank für die Verlinkung.

    Liebe Grüße
    Liane

  3. Veröffentlicht von travellingcarola am 13/02/2023 um 18:33

    Liebe Gudrun

    Mir ging es ähnlich. Madeira und Funchal habe ich erst bei meinem zweiten Besuch so richtig lieb gewonnen. Ein tolle Zusammenstellung der Sehenswürdigkeiten, über die du da berichtest. Bei meinem nächsten Besuch muss ich unbedingt im Casa Museu Frederico de Freitas vorbeischauen und in der Buchhandlung Esperanca ein wenig schmökern. Beide kannte ich bisher nicht.

    • Veröffentlicht von Reisebloggerin am 14/02/2023 um 15:07

      Ich könnte auch noch mal fahren, mir hat die Insel sehr gut gefallen…

  4. Veröffentlicht von Renate am 13/02/2023 um 21:00

    Liebe Gudrun,
    ich sehe schon, für Funchal bräuchte man mehrere Tage. So viel gibt es zu entdecken. Bei meinen Besuchen war ich im Monte Palace Madeira Tropical Garden und dem Botanischen Garten auf dem Monte. Der erstere hat mir noch ein bisschen besser gefallen. Ich bin ein Fan von Parks und tropischen Gärten. Auch in der Stadt war der ein oder andere Park, auf den ich zufällig gestoßen bin.
    Liebe Grüße
    Renate

    • Veröffentlicht von Reisebloggerin am 14/02/2023 um 15:08

      In beiden Gärten war ich noch leider nicht…

  5. Veröffentlicht von Tanja Ehrengruber am 02/10/2025 um 15:29

    Liebe Gudrun,
    sehr oft stöbere ich in deinem Blog und da ich Ende Oktober nach Funchal fliege, finde ich deinen Beitrag und die Tipps über Madeira großartig! Werde einiges davon machen bzw. besuchen. Danke!
    Liebe Grüße von deiner alten Schulkollegin, Tanja

    • Veröffentlicht von Reisebloggerin am 03/10/2025 um 15:37

      Hi Tanja, schön von Dir zu lesen! Ich wünsche Dir viele schöne Momente auf Madeira!

  6. Veröffentlicht von Hauptstadt von Madeira am 20/01/2026 um 12:52

    Was für eine schöne Beschreibung – da möchte ich sofort wieder nach Funchal zurückkehren. Ich war schon dreimal dort. Die Kombination aus Zona Velha mit ihren bemalten Türen, dem Mercado dos Lavradores, den Museen und der Delfin-Bootstour zeigt perfekt, warum Madeira als Insel zum Wandern und Genießen so besonders ist.

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GUDRUN KRINZINGER

Ich tue. Ich reise. Ich bin.

Reiseblog von einer reiselustigen, strickbegeisterten, lesesüchtigen und fotografiewütigen Oberösterreicherin mit Hauptsitz Wien und Alte Donau.

Seit 2010 schreibe ich über meine Reisen auf dem Blog Reisebloggerin.at.

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