Ein Tag in Kutná Hora

Ein Tag in Kutná Hora fühlt sich an wie eine kleine Zeitreise – mit gotischen Türmen, unterirdischen Gängen im Silberbergwerk und mittelalterlichen Gassen. Nur eine Stunde von Prag entfernt liegt diese mittelalterliche Stadt in Mittelböhmen, die einst reicher war als die Hauptstadt. Ich habe Kutná Hora bei Regen, Sonne und im besten Licht des Morgens erlebt – und nehme euch mit auf meinen ganz persönlichen Rundgang durch die Kathedrale, das Silberbergwerk und das Beinhaus in Sedlec. Plus: meine Tipps für Cafés, Hotels und Anreise.

Klosteranlage der Jesuiten in Kutná Hora mit morgendlicher Sonne hinter dem Kirchturm
Ein perfekter Start in den Tag: Das Jesuitenkolleg leuchtet im ersten Sonnenstrahl

St.-Barbara-Kathedrale – gotische Wucht und himmlisches Licht

Als ich zum ersten Mal vor der St.-Barbara-Kathedrale stand – im Regen, mit triefendem Schirm und kalten Fingern – dachte ich nur: Wahnsinn. Was für ein Bauwerk! Die riesigen Strebebögen, das gewölbte Dach, das mich irgendwie an ein majestätisches Zirkuszelt erinnert, die grazilen Türmchen – alles wirkte überdimensioniert für so eine kleine Stadt.

Benannt ist sie nach St. Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute. Passender geht’s kaum, denn ohne den Silberbergbau gäbe es diesen Bau wohl nicht.

Ich hatte noch genau 45 Minuten bis zur Schließung, also bin ich reingehuscht – und sofort in eine andere Welt eingetaucht. Die hohen Gewölbe, die Glasfenster, die stillen Seitenaltäre. Besonders beeindruckt haben mich die Wandmalereien, auf denen tatsächlich Bergleute bei der Arbeit dargestellt sind. Die Architektur ist beeindruckend, aber genau diese Details machen die Kathedrale lebendig.

Am nächsten Morgen – diesmal bei Sonnenschein – war ich erneut dort, diesmal mit einem Audioguide, den man praktischerweise über das eigene Mobiltelefon abspielen kann. Und der hat sich wirklich gelohnt: Ich bekam spannende Hintergrundinfos zur Baugeschichte, zur Symbolik der Gewölbeformen und zu Details, die ich beim ersten Besuch schlicht übersehen hatte.

Außenansicht der St.-Barbara-Kathedrale in Kutná Hora bei Morgensonne, mit imposanter gotischer Fassade und grünem Baum im Vordergrund
So schön kann ein Morgen sein: Die St.-Barbara-Kathedrale im ersten Licht des Tages – majestätisch und fast unnahbar
Blick ins Hauptschiff der St.-Barbara-Kathedrale in Kutná Hora mit prächtigem Gewölbe, bunten Glasfenstern und geschnitztem Kanzelaufgang
Ich weiß nicht, was mich mehr beeindruckt hat – das hohe Gewölbe, das Lichtspiel der Fenster oder die Wucht dieser gotischen Halle
Wandfresko in der St.-Barbara-Kathedrale in Kutná Hora mit Darstellung zweier mittelalterlicher Bergleute bei der Arbeit.
Dieses Wandgemälde hat mich besonders fasziniert: Zwei Bergleute bei der Arbeit – ein direkter Verweis auf den Ursprung von Kutná Horas Reichtum
Blick auf das kunstvoll bemalte Gewölbe und mittelalterliche Wandmalereien in der St.-Barbara-Kathedrale in Kutná Hora
Wer hier nach oben schaut, wird belohnt: Das Deckengewölbe ist nicht nur architektonisch genial, sondern auch voller Geschichten in Farbe und Pinselstrich
Detailaufnahme des spätgotischen Flügelaltars in der St.-Barbara-Kathedrale in Kutná Hora mit geschnitzter Abendmahlszene
Ein Blick auf den prächtigen Flügelaltar in der Kathedrale: Die Abendmahlszene ist kunstvoll geschnitzt.
Glasfenster im Dom Kutna Hora
Das Sonnenlicht bricht durch das Fenster und zaubert Farbe in das Kirchenschiff

Ein stiller Nachbar – die Fronleichnamskapelle

Nur wenige Schritte von der imposanten St.-Barbara-Kathedrale entfernt liegt ein Ort, der viel schlichter, aber nicht weniger faszinierend ist: die Fronleichnamskapelle (Kaple Božího Těla). Man könnte sie fast übersehen – sie duckt sich auf der Terrasse unterhalb der Kathedrale, beinahe unscheinbar. Doch wer sie betritt, spürt sofort die besondere Atmosphäre. Im 14. Jahrhundert ursprünglich als Beinhaus erbaut, wurde sie später für Fronleichnamsprozessionen genutzt. Der Innenraum ist heute leer und still, die gotischen Bögen schlicht und eindrucksvoll zugleich. Ich war ganz allein dort – ein kurzer, intensiver Moment der Ruhe zwischen den großen Sehenswürdigkeiten von Kutná Hora.

Innenraum der Fronleichnamskapelle in Kutná Hora mit gotischem Kreuzgewölbe und schlichtem Altar vor einem Fenster
So schlicht und doch so beeindruckend – die gotische Fronleichnamskapelle liegt direkt neben der mächtigen St.-Barbara-Kathedrale und ist ein stiller Ort zum Innehalten

Ein Ausflug ins Mittelalter – das Silberbergwerk von Kutná Hora

Nach dem Besuch der Kathedrale wollte ich es ganz genau wissen: Woher kam all der Reichtum, der diesen monumentalen Bau überhaupt möglich machte? Die Antwort liegt nur wenige Gehminuten entfernt – im ehemaligen Stadtpalais Hrádek, heute Teil des Silbermuseums. Dort begann der vielleicht spannendste Teil meines Tages: Ich musste mir einen weißen Mantel und einen Helm überziehen – und dann ging es hinab ins Silberbergwerk!

Mit einer kleinen Gruppe zwängte ich mich durch schmale Gänge, bückte mich unter niedrigen Decken und spürte ganz deutlich: Diese Arbeit war alles andere als romantisch. Die Männer, die hier jahrhundertelang geschuftet haben, arbeiteten bei Kerzenlicht, atmeten Staub ein, gruben mit einfachstem Werkzeug. Viele wurden nicht alt. Und trotzdem galt ein Job im Bergwerk als sicherer Arbeitsplatz – zumindest verglichen mit dem Leben draußen auf dem Land. Die Führung war sehr spannend, anschaulich und hat mir die Geschichte der Stadt auf sehr greifbare Weise nähergebracht.

Personen in weißem Schutzmantel und Helm gehen über einen Pflasterweg in Richtung Eingang des Silberbergwerks
Mit Mantel, Helm und Stirnlampe ausgestattet, marschierten wir zur Grube.
Silberbergwerk Kutna Hora
Gott sei Dank haben wir Taschenlampen auf unseren Helmen
Großes hölzernes Göpelwerk unter dem Dach des Silbermuseums in Kutná Hora, genutzt zur Förderung im Mittelalter
Dieses riesige Holzrad war einst Teil des Bergwerksbetriebs – und noch heute beeindruckt es mit seiner handwerklichen Präzision
Lebensgroße Figur eines Münzprägearbeiters mit Hammer im Welschen Hof, der mittelalterliche Münzprägung veranschaulicht
Wie schwer so ein Hammer wohl wirklich war? Diese Figur zeigt anschaulich, wie der Prager Groschen einst geprägt wurde
Nahaufnahme einer Hand mit einem porösen Stück Silbererz aus dem Bergbau von Kutná Hora
Ein Stück Geschichte zum Anfassen – dieses Gestein war einst der Schatz, der die Stadt reich machte

Sedlec – ein Blick in die Ewigkeit

Am Nachmittag ging’s weiter nach Sedlec, einem Stadtteil von Kutná Hora. Kutná Hora und Sedlec stehen gemeinsam auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes – und das aus gutem Grund.

Unser erster Stopp war die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt, die wir im Rahmen einer Führung besichtigten. Es handelt sich um eine der ältesten gotischen Kirchen Böhmens, die im 12. Jahrhundert als Teil eines Zisterzienserklosters gegründet wurde. Nach einem verheerenden Brand im Dreißigjährigen Krieg wurde sie im 18. Jahrhundert wiederaufgebaut – mit faszinierenden baulichen Details, Lichtführung und einer ganz besonderen Mischung aus Strenge und Eleganz.

Kirche in Sedlec von außen
Ebenfalls ein UNESCO Weltkulturerbe – Die Mariä-Himmelfahrt-Kirche in Sedlec
Goldverzierter Barockaltar mit Heiligenfiguren und Deckengemälde in der Klosterkirche von Sedlec bei Kutná Hora
Üppig, golden und dramatisch: Ein Seitenaltar in der Kirche von Sedlec
Prächtig verzierte gotische Monstranz aus Gold in einer Vitrine, mit kunstvollen Türmchen und filigranen Details
Ein echtes Meisterwerk: Diese gotische Monstranz wird in der Kirche von Sedlec ausgestellt – ein Symbol des einstigen Reichtums der Stadt

Das Beinhaus in Sedlec – ein einzigartiges Ossarium

Nach der eindrucksvollen Führung spazierten wir hinüber zum eigentlichen Grund, warum so viele nach Sedlec kommen: zum Beinhaus. Ich war ehrlich gesagt ein bisschen skeptisch – Touristenattraktion? Morbider Kitsch? Ich fand die Katakomben in Paris schon grenzwertig und habe mich damals gefragt, ob man mit so einem Besuch nicht die Totenruhe stört. Würde es hier in Sedlec ähnlich sein?

Zur Geschichte: Im Mittelalter wurde hier Erde aus Jerusalem verstreut, und der Friedhof zählte somit zu einem der begehrtesten Bestattungsorte Mitteleuropas – besonders während der Pestzeit und der Hussitenkriege. Als irgendwann kein Platz mehr war, wurden die Gebeine exhumiert. 1870 beauftragte die adelige Familie Schwarzenberg den Holzschnitzer František Rint, Ordnung in das Knochenchaos zu bringen. Was er schuf, ist kaum zu beschreiben: Girlanden aus Oberschenkelknochen, Türme aus Schädeln, kunstvoll arrangierte Wappen – und in der Mitte ein riesiger Kronleuchter, der angeblich jeden einzelnen Knochen des menschlichen Körpers enthält.

Fotografieren? Streng verboten. Und das ist gut so. Man vergisst die Szenen sowieso nicht. Sedlec ist ein Ort, der mich sehr nachdenklich gemacht hat – über Leben, Tod und die Spuren, die wir hinterlassen.
Und wer unbedingt Fotos von den Totenschädeln sehen möchte, kann das hier auf der offiziellen Webseite machen >> Fotos Beinhaus <<

Beinhaus in sedlec
Das berühmte Beinhaus in Sedlec befindet sich unter dieser Kapelle

Tipps für Hotel & Essen in Kutna Hora

Ich habe im Hotel Barborský dvůr übernachtet – große, gemütliche Zimmer, gutes Frühstück und perfekte Lage. Das Hotel liegt nur wenige Minuten von der St.Barbara Kathedrale entfernt.

Zum Essen kann ich das Restaurace Dačický empfehlen – bodenständig, tschechisch und urgemütlich. Ich habe dort eine wunderbare Svíčková (Rinderbraten in Sahnesauce) gegessen, dazu ein dunkles Bier vom Fass – genau das Richtige nach einem langen Tag voller Eindrücke. Ebenfalls sehr gut gespeist hat unsere Gruppe im Restaurant V Ruthardce. Bei Schönwetter sitzt man dort bestimmt herrlich im Gastgarten mit Blick auf die Altstadt. Wer zwischendurch Lust auf eine Pause mit Kaffee und Kuchen hat, ist im Café Dačický gut aufgehoben – dort gibt es auch süße Souvenirs in Form von Pralinen.

Gemütlicher Innenraum des Restaurants V Ruthardce in Kutná Hora mit grüner Wandfarbe und rustikaler Einrichtung
So gemütlich sitzt man in Kutná Hora: Unser Abendessen im urigen V Ruthardce
Hand hält ein kleines Stück bedruckte Schokolade mit dem Bild der St.-Barbara-Kathedrale und der Stadtansicht
Schmeckt nicht nur süß, sondern sieht auch gut aus: Eine kleine Erinnerung an Kutná Hora – fast zu schade zum Essen, aber nur fast

Noch mehr Sehenswürdigkeiten in Kutná Hora – für alle, die Zeit mitbringen

Wenn du Kutná Hora besuchst, plane mindestens eine Übernachtung ein. Der Ort zeigt sich frühmorgens und im Abendlicht von seiner schönsten Seite. Und auch wenn ich viel gesehen habe – einiges blieb offen: das Münzmuseum, die Galerie, der Welsche Hof. Es gibt also gute Gründe, wiederzukommen.

  • Welscher Hof (Vlašský dvůr)
    Der ehemalige Königspalast und die mittelalterliche Münzprägestätte – hier wurde der berühmte Prager Groschen geprägt.

  • Jesuitenkolleg – Galerie des Mittelböhmischen Bezirks
    Ein barockes Gebäude in dem ein Museum untergebracht ist, das sich der bildenden Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts widmet.

  • Steinerner Brunnen (Kamenná kašna)
    Ein spätgotischer, überdachter Brunnen aus dem 15. Jahrhundert, einst Teil der Wasserversorgung der Stadt.

  • Tyl-Haus (Tylovo divadlo)
    Ein Stadthaus mit gotischen Fundament – benannt nach dem Schriftsteller Josef Kajetán Tyl, der heir geboren wurde.

  • Kirche St. Jakob (Kostel sv. Jakuba)
    Eine gotische Kirche mit markantem, einzelnem Turm und kunstvoller Innenausstattung – weniger besucht, allerdings auch oft geschlossen

  • Museum der Alchemie (Alchymistická dílna)
    Eine kleine, kuriose Ausstellung zum Thema Alchemie – passend zur Geschichte der Stadt und ihrer Schätze.

  • Steinernes Haus (Kamenný dům)
    Gotisches Bürgerhaus mit reich verzierter Fassade – heute Teil des Museums über die Geschichte Kutná Horas.
Gotischer, überdachter Brunnen aus Stein auf einem gepflasterten Platz im Zentrum von Kutná Hora.
Mitten auf dem Platz steht dieses spätgotische Juwel – einst Teil der Wasserversorgung

Reisetipps für deinen Besuch in Kutná Hora

Anreise ab Prag
Kutná Hora liegt etwa 70 Kilometer östlich von Prag und ist problemlos als Tagesausflug oder Kurztrip erreichbar.

Mit dem Zug:
Die bequemste Art der Anreise ist mit dem Zug ab Prag Hauptbahnhof (Praha hl.n.). Die Fahrt dauert ca. 50 bis 60 Minuten. Wichtig: Steige an der Station Kutná Hora hl.n.. aus. Von dort fährt ein kleiner Regionalzug ins Zentrum (Haltestelle Kutná Hora město) oder du gehst zu Fuß – etwa 30 Minuten bis zur Kathedrale.

Reihe barocker Bürgerhäuser mit verzierten Fassaden in der Altstadt von Kutná Hora
Einfach stehen bleiben und schauen: Diese Stadtfassaden erzählen Geschichten aus einer anderen Zeit

Mit dem Bus:
Es gibt auch Direktbusse ab Florenc (ZOB Praha), allerdings sind sie etwas unregelmäßiger. Die Fahrt dauert rund 1,5 Stunden. Ideal für alle, die lieber mit dem Bus reisen.

Mit dem Auto:
Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, braucht etwa 1 Stunde von Prag aus. Parkplätze sind rund um das Zentrum und bei der St.-Barbara-Kathedrale vorhanden (zum Teil gebührenpflichtig).

Mit einem Touranbieter:

Powered by GetYourGuide

Öffnungszeiten (Stand 2025)

St.-Barbara-Kathedrale:
März–Oktober: täglich 9–18 Uhr
November–Februar: 10–17 Uhr

Beinhaus Sedlec:
April–September: 9–18 Uhr
Oktober–März: 9–17 Uhr

Bergwerk im Hrádek (Silbermuseum):
April–Oktober geöffnet, Führungen meist stündlich. Im Winter geschlossen.

Aktuelle Zeiten & Eintrittspreise:
Zur Webseite Kathedrale & Beinhaus
Zur Webseite Silbermuseum

Großes Holztor an einer historischen Hausfassade in Kutná Hora mit Steinrahmung und Pflasterweg
Solche Türen erzählen Geschichten. Ich frage mich, wer hier wohl schon alles durchgegangen ist

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6 Kommentare

  1. Veröffentlicht von Jenny am 01/07/2025 um 17:49

    Wie interessant! Auf Kutna Hora bin ich schon lange neugierig, eben wegen der „Knochen-Kirche“ – von der ich auf Instagram schon echt viele Bilder gesehen habe. Soll das Fotografierverbot wohl Influencer abschrecken? So ganz durchgängig scheint es jedenfalls nicht befolgt zu werden, wie man ja auch an den Werbe-Bildchen der Get-your-Guide-Touren sieht…

    Nachdenkliche Grüße
    Jenny

    • Veröffentlicht von Reisebloggerin am 02/07/2025 um 17:07

      Nein, es soll niemanden abschrecken. Es ist ein Friedhof und den will man nicht mit Selfies verschandeln. Pressebilder hätte ich für den Blog auch verwenden dürfen, das wollte ich allerdings nicht

    • Veröffentlicht von Gabriele Tröger am 02/07/2025 um 17:14

      Jenny, bis vor ein paar Jahren war das Fotografieren in der Kirche noch erlaubt. Dann wurde ihr aber von Instagrammern derart pietätlos die Bude eingerannt, dass man es (zu Recht) verboten hat. Ist halt doch noch eine Kirche und keine Rocky Horror Picture Show. Vielleicht werden hier und da Bilder aus der Zeit vor dem Fotografierverbot verwendet? Machen wir auch auf Blog und im Buch.

      • Veröffentlicht von Reisebloggerin am 03/07/2025 um 11:13

        Ah, okay, dass früher Fotografieren erlaubt war, wusste ich nicht. Ein Problem dürften auch die Selfie-Sticks sein, mit denen die Leute herumfuchteln, als wären sie in einer Fechtarena…

  2. Veröffentlicht von Gabriele Tröger am 02/07/2025 um 17:10

    Hallo Gudrun,

    ja, Kutná Hora ist schon ein spannendes Ausflugsziel. Die St.-Barbara-Kirche ist wahnsinnig toll, aber unser Favorit ist und bleibt die Mariä-Himmelfahrtskirche in Sedlec. Giovanni Santinis Barockgotik ist einfach irre, es gibt noch viele andere Kirchen- und Klosterumbauten von ihm in Böhmen und Mähren, und ein Gebäude ist spannender als das andere. Und oh ja – das Bier der Dacický pivovar ist das Beste weit und breit.

    Herzliche Grüße aus Berlin
    Gabi und Michael

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Miriam blitzt - Miriam Mehlman Fotografie

GUDRUN KRINZINGER

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Reiseblog von einer reiselustigen, strickbegeisterten, lesesüchtigen und fotografiewütigen Oberösterreicherin mit Hauptsitz Wien und Alte Donau.

Seit 2010 schreibe ich über meine Reisen auf dem Blog Reisebloggerin.at.

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