Monatsrückblick Februar 2026
Soll dieser Monatsrückblick wirklich geschrieben – und sogar veröffentlicht – werden?
Oder verschwindet er in den Untiefen meines Computers, wie so viele andere Artikel auch?
Einerseits sind diese Rückblicke eine Art Tagebuch für mich selbst: Wo war ich wann? Mit wem? Was ist passiert? Andererseits sind sie energische Zeiträuber. Und wie ihr, liebe Leserinnen und Leser, wisst: Es gibt immer etwas zu tun.
Zum Beispiel Bücher lesen. Einen Pullover aufdröseln (siehe Monatsrückblick Jänner).
Oder sich Pippi Langstrumpfs Zitat zu Herzen nehmen: „Und dann muss man ja auch noch die Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen.“
Zeit zum Vor-sich-hinschauen wäre mir ehrlich gesagt lieber, als in einen Bildschirm zu starren.
Ich könnte jetzt stundenlang sudern und mein Dasein bemitleiden – oder einfach in die Tasten hauen und diesen Rückblick schreiben.
Also gut.
Apropos Pippi Langstrumpf: Im Februar war ich bei einem Event der Wirtschaftskammer Wien. Wir durften Namenskarten mit inspirierenden Frauen ziehen. Ich zog Romy Schneider. Meine Co-Autorin Sonja, die ich dort zufällig traf, zog – natürlich – Pippi Langstrumpf. Tauschen wollte sie leider nicht.

Und jetzt zu den Highlights im Monat Februar 2026
Der Februar war dicht gesät mit spannenden Begegnungen und Erlebnissen. Da war das Konzert von Herbert Grönemeyer in der Wiener Stadthalle, der Besuch der Villa Beer in Hietzing, das Mitsingen beim Pop-up-Chor SingSingSing und die Premiere von Dracula & Co im Theater Ole.

Und als ob das nicht schon genug Kulturprogramm für einen Monat gewesen wäre, saß ich außerdem zweimal in der Volksoper (Lass uns die Welt vergessen und Marie Antoinette, beides empfehlenswert), einmal im Burgtheater (Schachnovelle) und einmal im Vindobona (Salon Spontan- sehr lustig und genial!).
Auch museumstechnisch war einiges los: Ich durfte im Belvedere bei der Eröffnung der Ausstellung von Ferdinand Georg Waldmüller dabei sein, und ein Besuch im Freud Museum stand ebenfalls auf dem Programm.

Mein absolutes Highlight? Mein allererster Besuch im U4 – wo dieses legendäre Foto entstand. Danke, Sabrina!

Was hat sich sonst noch so getan im Februar
Ich war auf Einkaufsjagd – ein Erlebnis, das ich so bald nicht wiederholen möchte.
Wer mich persönlich kennt, weiß: Ich hasse Einkaufen. Also ausgenommen Bücher und Wolle, versteht sich.
Immerhin bin ich jetzt um drei Jeans reicher. Das muss für die kommenden zehn Jahre genügen.
Außerdem habe ich einen neuen Wiener Innenhof aufgespürt – er muss definitiv noch in meinen Artikel „Die schönsten Innenhöfe in Wien“. Und auch neue Street Art habe ich entdeckt. Jetzt wartet sie nur noch darauf, ihren Weg in meinen Street-Art-Wien-Artikel zu finden.

Berufliches
Beruflich war ich bei zwei Pressekonferenzen zu Gast: Einmal wurde eine Region von Slowenien präsentiert, ein anderes Mal durfte ich die Äolischen Inseln näher kennenlernen – die ich persönlich zwar schon bereist habe, der Artikel schlummert aber noch immer in den Tiefen meines Computers.
Die Statistiken meiner Reels auf Instagram und Facebook klettern gerade in ungeahnte Höhen.
Einerseits macht es natürlich Spaß, wenn meine Reiserätsel so gut ankommen. Andererseits sitze ich bis zu drei Stunden da, um Kommentare zu sichten, zu beantworten, Herzchen zu verteilen und nicht völlig den Überblick zu verlieren.
Einen echten Workflow habe ich dafür noch nicht gefunden.
Ein einziges Reel hat mir sage und schreibe über 490 neue Follower auf Facebook gebracht.
Und jetzt stehe ich da und denke mir: Schön. Aber … was mache ich jetzt damit?
Und mein Podcast? Ja, das dürfte tatsächlich etwas werden.
Die Testhörerinnen sind bisher angetan – was mich ehrlich gesagt sehr beruhigt. Am meisten Spaß macht mir das Aufnehmen selbst. Aber natürlich ist da noch jede Menge zu tun.
Ich brauche eine Webseite. Ein Intro. Ein Outro. Struktur. Technik. Sichtbarkeit. Und überhaupt. Viel Arbeit, so ein Podcast.
Meine Newsletter-Community wird natürlich zuerst informiert, sobald der Podcast live ist. Es könnte also klug sein, sich rechtzeitig anzumelden. Nur so als Hinweis.

Mein Kinobesuche im Februar
Dreimal war ich im Kino und habe die Welt bereist: den Gazastreifen, Vorarlberg, Nigeria, die Vogesen und Norwegen. Alles vom Kinosessel aus. Ein kleiner Trost, wenn das echte Unterwegssein gerade Pause macht.
Die Stimme von Hind Rajab
Stoff – Ein Spitzengeschäft
Das Flüstern der Wälder
Zum Film „Die Stimme von Hind Rajab“: Noch nie war es im Kino so still. Und noch nie habe ich so viele Menschen weinen gehört.

Natürlich habe ich im Februar auch gelesen, und zwar jede Menge.
Wenn die Sonne untergeht. Familie Mann in Sanary von Florian Illies
Die Holländerinnen von Dorothee Elmiger
Unbeugsam wie die See von Emilia Hart
Wie Schiffe auf stürmischer See von Kathy Biggs
Die Melodie der Lagune von Harriet Constable
Ostblockherz von Didi Dobna
Am besten gefallen haben mir Familie Mann in Sanary und Ostblockherz.

Geschrieben wurde im Februar auch
Dank meiner fleißigen Co-Autorin Sonja erschienen zwei Blogartikel über Kärnten am Blog:
Dreiländereck: Von Arnoldstein über Tarvis zu den Laghi di Fusine
Villach im Winter
Ich selbst habe endlich den Beitrag über die Villa Tugendhat online gestellt:
Villa Tugendhat in Brünn
Und dann gab es noch einen Gastartikel von Jana Krok, die ein Buch über Südafrika veröffentlichte: Südafrika – Meine persönlichen Highlights
Neuentdeckung Gastronomie
Zähle ich den Espresso und die Zimtschnecke im IKEA Restaurant Westbahnhof dazu, waren es sogar vier neue Lokale, die ich im Februar kennengelernt habe.
Trattoria Officina (sehr gutes Essen und nettes Ambiente)
El Burro (ebenfalls sehr gutes mexikanisches Essen)
15 süße Minuten (das war nur eine kurze Kaffeepause)

Für die Statistik:
Gelaufene Schritte: 220.014
Flöte: 5 x geübt, 2 x Flötenstunde
Ausblick auf den März:
Die Reisesaison beginnt und ich habe schon einen neuen Reiseführer gekauft. Nächste Woche geht’s los! Juhu! Begleite mich doch via Facebook und Instagram.
Und wie jedes Mal: Ein großes Danke, an alle Menschen da draußen, die mich im Februar begleitet haben.

3 Kommentare
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GUDRUN KRINZINGER
Reiseblog von einer reiselustigen, strickbegeisterten, lesesüchtigen und fotografiewütigen Oberösterreicherin mit Hauptsitz Wien und Alte Donau.
Seit 2010 schreibe ich über meine Reisen auf dem Blog Reisebloggerin.at.
Hallo Gudrun,
Hosenkäufe sind von allen Einkäufen wirkich die schlimmsten. Hoffentlich halten sie lange.
Wie schön, dass du mich an das Buch von Florian Illies erinnerst, das wollte ich auch noch lesen.
Ich wünsche dir einen März voller schöner Erlebnisse für den nächsten Rückblick.
Viele Grüße
Pia
Natürlich?! Nächstes Mal teilen wir uns die Pippi! So wie den hervorragenden Cheesecake im El Burro. Oder hab ich mehr davon gegessen als du?
Natürlich!