Monatsrückblick März 2026
War der Jänner noch voller Energie, ist sie mir im Februar schon ein bisschen ausgegangen, und im März… war ich irgendwo dazwischen. Ein bisschen planlos, ehrlich gesagt. Mit vielen Ideen – aber ohne klare Richtung. Ich habe angefangen, Dinge zu überlegen, habe sie wieder verworfen, neu gedacht, wieder gezweifelt. Es war kein Stillstand, aber auch kein klarer Weg nach vorne.
Außerdem spüre ich, dass sich etwas verändern wird – ohne dass ich schon genau benennen kann, wohin es geht.
Vielleicht bringt der April mehr Klarheit. Auf jeden Fall bringt er viele Reisen!

Aber zuerst schauen wir zurück: Was hat sich im März eigentlich alles getan?
Kultur im März
Zum Glück fotografiere ich überaus eifrig, sonst wüsste ich wahrscheinlich selbst nicht mehr genau, was alles im März passiert ist.
Ein echtes Highlight war für mich der Besuch der Loos-Wohnung in der Bartensteingasse. Vor vielen Jahren habe ich mit Angelika die Stadt Pilsen in Tschechien unsicher gemacht und wir haben uns die Loos-Wohnungen angesehen. Auch den Bridge Club im ersten Bezirk habe ich bereits besichtigt – ursprünglich als Wohnung von Adolf Loos gestaltet, wurde er erst viel später zu dem Club, der er heute ist.

Einen Tag später ging es gleich weiter: Ich besichtigte die Ausstellung „Monument der Stadt“ im Wiener Rathaus. Und weil wir nur eine kleine Gruppe waren, machte uns der Kurator eine besondere Freude und führte uns über den Dachboden des Rathauses.
Ein einzigartiges Erlebnis!

Im Jänner war ich also in der Villa Tugendhat in Brünn, im Februar im Wittgensteinhaus im 3.Bezirk und in der Villa Beer im 14. Bezirk und im März landete ich in der Loos-Wohnung. Schön langsam mutiere ich zur Architekturbloggerin!
Überraschend kündigte sich meine Freundin Sophie aus Paris an, für die ich leider viel zu wenig Zeit einplanen konnte. Immerhin schafften wir es in den Andre Heller Park, womit ich gleich mal einen Punkt aus meinem Jahresrückblick abhaken konnte.

Eine Reise in den Süden
Ein paar Tage später ging es dann mit dem Wohnmobil nach Slowenien. Ein Land, das ich bisher ehrlich gesagt viel zu wenig kenne, genauer gesagt bin ich erst zweimal auf dem Weg in den Süden (Kroatien, Albanien) durchgefahren.
Wir ließen es bewusst langsam angehen. Zwar hatte ich viele Reiseziele im Kopf, von denen ich mich nach und nach verabschiedete. Es tat so gut, ohne Abhaken von Sehenswürdigkeiten unterwegs zu sein. Wir blieben ganz entspannt im Osten hängen: Maribor, Ptuj und Celje. Das war ehrlich gesagt mehr als genug. Noch dazu, wo wir am letzten Tag noch ein kleines, feines Freilichtmuseum besuchten und Brot buken.

Wie immer hätte ich schon gerne den einen oder anderen Artikel dazu veröffentlicht und wie immer bin ich beim Schreiben viel zu langsam.
Keep on running! Keep on dancing!
Wieder zu Hause habe ich meine Laufschuhe ausgepackt – und mich gleich für den Frauenlauf angemeldet. Motivation: da. Timing: naja.
Denn kaum hatte ich beschlossen, wieder zu laufen, kam der Kälteeinbruch. Regen, Sturm und eisige Temperaturen. Und ich denk mir nur: Ich bin doch eine Schönwetterläuferin!?
Hilft nichts. Ich ziehe es trotzdem durch.

Mein Lieblingsmensch hatte Geburtstag – und ich habe ihn in eines unserer liebsten Lokale entführt.
Davor war ich noch am Ostermarkt auf der Freyung unterwegs und habe auch dem Designmarkt im Palais Niederösterreich einen Besuch abgestattet.

Und das Abtanzen im U4 gehört übrigens zu meinen neuesten Hobbys. Danke, Sabrina!
Im April hat außerdem die Eissaison begonnen – und ich bin natürlich wieder in Gregors Konditorei gelandet. Es gibt so Rituale, die ändern sich einfach nicht.

Schließlich war ich auch noch in Oberösterreich am Grab meiner Eltern und meines Bruders und habe eine Kerze angezündet.
Und dann gibt’s da noch den Podcast
Es tut sich was im Hause der Reisebloggerin: Trara!
Nach stundenlangen Hör-Orgien habe ich die Musik ausgewählt. Der Trailer ist fertig. Das Intro ist fertig. Das Outro ist fertig. Die erste Episode ist fertig.
Am Wochenende wird alles zusammengebastelt – und geht nächste Woche on air.
Außer ich bekomme kalte Füße.
Newsletter Abonneten haben übrigens leichter. Sie bekommen vorab Infos zum Podcast.

Meine Kinobesuche im März
Der März hat mich gleich dreimal ins Kino gelockt – und ich muss gestehen: Daran waren sowohl die Oscar-Nominierungen als auch die Verleihung selbst schuld.
Marty Supreme
Nouvelle Vague
Sinners
Am besten gefallen hat mir Nouvelle Vague.
Die Vampirgeschichte in Sinners war mir dann doch ein bisschen zu abgedreht.
Und Marty Supreme fand ich zwar ganz nett – aber mehr auch nicht.
Meine Bücherliste im März
Nicola Lagioia: Die Stadt der Lebenden
Iris Wolff, Halber Stein
Beatriz Serrano: Geht so
Alem Grabovac: Die Gemeinheit der Diebe
Ingrid Kloser: Aus Stille geformt
David Hewson: Die Medici Morde
Gabrielle Filteau-Chiba: Die Ungezähmten
Irene Hannapi: Lesereise Slowenien
Lisa Ridzén: Wenn die Kraniche nach Süden ziehen
Am besten gefallen hat mir das Buch von Ingrid Kloser Aus Stille geformt, auch wenn ich den Schluss sehr vorhersehbar fand. Die Bücher von Iris Wolff sind allesamt sehr zu empfehlen.

Neue Blogbeiträge
Ja, ich wünschte wirklich, ich könnte schneller schreiben. So sind im März gerade einmal drei neue Blogbeiträge online gegangen, einer davon ein Gastbeitrag und der neueste ist ein RoundUp über Tschechien:
Ein Tag in Brünn
O’ahu mit dem Scooter erkunden
Mein Lieblingsort in Tschechien
Kulinarische Entdeckungen im März
Zum lieben Augustin
Karma Ramen
Geht es um österreichische Küche, dann kann ich das Gasthaus Zum lieben Augustin sehr empfehlen. Bei Karma Ramen gibt es – nona – Ramen, aber nicht nur. Die Portionen sind großzügig dimensioniert.

Für die Statistik
Flötenstunden: 5x geübt, 2 Flötenstunden
Gelaufene Schritte: 268.956 Schritte
Ausblick auf den April
Der April wird wild! Ich freue mich auf die Wiedereröffnung des Bellaria Kinos. Es wurde seit 2019 renoviert.
Außerdem werde ich viel unterwegs sein und ich freue mich, wenn ihr mich via Facebook und Instagram begleitet.
Danke, dass ihr bis hierher gelesen habt – und danke an alle, die mich im März begleitet haben.

2 Kommentare
Hinterlassen Sie einen Kommentar
GUDRUN KRINZINGER
Reiseblog von einer reiselustigen, strickbegeisterten, lesesüchtigen und fotografiewütigen Oberösterreicherin mit Hauptsitz Wien und Alte Donau.
Seit 2010 schreibe ich über meine Reisen auf dem Blog Reisebloggerin.at.
Liebe Gudrun,
über Judiths Monatsrückblick bin ich auf deinen gestoßen. Ein Reiseblog, wie spannend!
Und ich kann sagen: auch ich war schon einmal in Wien und Maribor, auch wenn das schon einige Jahre her ist (und nicht Thema meines Blogs ist, da gehts um Schreiben & mehr:-))
Individuelle Eindrücke sind so facettenreich, dass jeder einzelne erwähnenswert ist.
Dein letztes Foto „Mir fehlt das Meer“ – oh, da musste ich einmal tief seufzen, geht mir ganz genauso.
Ich sende dir liebe Grüße
Gabi
Liebe Gabi, danke schön! Das Thema Schreiben beschäftigt mich natürlich auch sehr, da hüpf ich doch gleich mal zu deinem Blog…