Olmütz Sehenswürdigkeiten

Olmütz oder Olomouc? Beim Namen beginnt schon die erste kleine Verwirrung. Im Deutschen kennt man die Stadt als Olmütz, vor Ort heißt sie natürlich Olomouc. In meinem Artikel bleibe ich trotzdem bei Olmütz – einfach, weil mir der deutsche Name vertrauter ist und er deutschsprachigen Besucher:innen leichter über die Lippen geht.

Und spätestens, wenn man mitten auf dem Oberen Platz steht, vor dem Rathaus, den Brunnen und den prachtvollen Fassaden, ist der Name ohnehin fast egal. Diese Stadt hat mich sofort erwischt.

Ich war zwei volle Tage in Olmütz unterwegs. Angereist bin ich mit dem Flixbus, abgereist dann mit dem Zug weiter nach Kroměříž, worüber ich schon im Winter einen eigenen Blogartikel über das Schloss geschrieben habe. Zwei Tage sind gut, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Olmütz kennenzulernen. Aber ich schicke gleich eine Warnung vorweg: Zwei Tage reichen nicht, um alles zu sehen.

Historische Hausfassade in Olmütz im warmen Abendlicht
Prachtvolle Fassade im Abendlicht

Was gibt es in Olmütz zu sehen?

Ich habe nach meinem ersten Stadtspaziergang scherzhaft gesagt: Man schüttle Wien, Graz und Passau, füge Domherren, Maria Theresia und viele Studenten hinzu, garniere das Ganze mit Kirchen und unzähligen Kaffeehäusern – und voilà: Da haben wir Olmütz. Nur den berühmten Olmützer Quargel hätte ich fast vergessen. Gegessen habe ich ihn allerdings nicht. Das muss ich wohl beim nächsten Besuch nachholen, am besten beim Quargelfest.

Olmütz liegt in Mähren und zählt zu den wichtigsten historischen Städten Tschechiens. Das merkt man schnell an den großen Plätzen, an den Kirchen, an der Universität, an der barocken Pracht und an den vielen Spuren, die auf die österreichische Geschichte verweisen. Olmütz war nie irgendein kleines Städtchen, sondern über Jahrhunderte ein bedeutendes geistliches, politisches und kulturelles Zentrum.

Rathaus und Oberer Platz im historischen Zentrum von Olmütz.
Der Obere Platz mit dem Rathaus bildet das Herz der Altstadt von Olmütz.

Oberer Platz: Das Herz von Olmütz

Der beste Ausgangspunkt für einen Besuch in Olmütz ist der Obere Platz. Hier stehe ich nun mitten im historischen Zentrum und habe gleich mehrere der wichtigsten Sehenswürdigkeiten vor mir: das Rathaus samt astronomischer Uhr, die Dreifaltigkeitssäule – heute wegen Renovierungsarbeiten eingerüstet –, mehrere Brunnen und eine ganze Reihe prachtvoller Bürgerhäuser.

Mich hat dieser Platz sofort begeistert. Nicht nur wegen der besonderen Bauwerke, sondern auch wegen der Atmosphäre. Die Häuser rund um den Platz sind so unterschiedlich gestaltet, dass man ständig neue Details entdeckt.

Blick auf den Oberen Platz und die Dächer von Olmütz von oben.
Der Obere Platz wirkt selbst aus der Vogelperspektive beeindruckend großzügig
Blick über die Altstadt von Olmütz mit Kirchen und historischen Dächern.
Von den Türmen der Stadt eröffnen sich weite Blicke über Olmütz.

Das Rathaus von Olmütz

Das Rathaus ist natürlich das markanteste Gebäude am Oberen Platz.

Im Mittelalter gehörte das Olmützer Rathaus zu den bedeutenden Rathäusern im böhmisch-mährischen Raum. Man merkt dem Gebäude bis heute an, dass Olmütz einst eine reiche und wichtige Stadt war.

Besonders schön finde ich, dass am Rathaus verschiedene Epochen zusammenkommen. Gotische Elemente, Renaissance-Details, barocke Spuren, Wappen, Erker und spätere Ergänzungen. Man könnte vermutlich lange davorstehen und immer noch neue Einzelheiten entdecken.

Und dann ist da natürlich noch der Turm. Schon von unten wirkt er beeindruckend, aber vor allem zeigt er: Dieses Rathaus war nie nur ein funktionales Gebäude. Es war auch ein Zeichen von Selbstbewusstsein.

Turm des historischen Rathauses von Olmütz am Oberen Platz.
Der Turm des Olmützer Rathauses prägt bis heute das Stadtbild.

Die astronomische Uhr

Besonders bekannt ist die astronomische Uhr an der Rathausfassade. Wer dabei an Prag denkt, wird in Olmütz überrascht. Die Olmützer Uhr sieht nämlich ganz anders aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie im Stil des sozialistischen Realismus erneuert. Statt mittelalterlicher Heiliger oder Apostel sieht man hier Arbeiter, Bauern und Figuren aus der damaligen sozialistischen Bildwelt.

Für mich ist die Uhr ein gutes Beispiel dafür, dass Olmütz nicht einfach nur „schön alt“ ist. Die Stadt hat Schichten. Barock, Mittelalter, Habsburgergeschichte, Sozialismus, Studentenleben, Gegenwart. All das liegt hier erstaunlich nah beieinander.

Astronomische Uhr am Rathaus von Olmütz mit Figuren des sozialistischen Realismus.
Die astronomische Uhr von Olmütz wurde nach dem Zweiten Weltkrieg im Stil des sozialistischen Realismus umgestaltet

Die Dreifaltigkeitssäule: UNESCO-Welterbe mitten in der Stadt

Normalerweise ist die Dreifaltigkeitssäule eines der ganz großen Highlights von Olmütz. Sie steht am Oberen Platz und gehört zum UNESCO-Welterbe. Bei meinem Besuch war sie allerdings eingezäunt und wurde renoviert. Das war natürlich schade, denn gerade dieses barocke Monument prägt normalerweise den Platz.

Trotzdem gehört sie unbedingt in jeden Artikel über Olmütz Sehenswürdigkeiten.

Die Säule ist übrigens nicht nur ein religiöses Denkmal, sondern auch ein Ausdruck von Selbstbewusstsein. Olmütz war einst die größte und reichste Stadt Mährens. Nach dem Dreißigjährigen Krieg und der schwedischen Besatzung verlor die Stadt jedoch stark an Bedeutung, die Verwaltung wurde nach Brünn verlegt. Zwischen Olmütz und Brünn entstand eine gewisse Rivalität.

Die Dreifaltigkeitssäule kann man deshalb auch als barockes Ausrufezeichen verstehen: Seht her, wir sind noch da. Wir sind wichtig. Wir können uns so etwas leisten.

Eingerüstete Dreifaltigkeitssäule am Oberen Platz in Olmütz.
Bei meinem Besuch wurde die Dreifaltigkeitssäule gerade restauriert.

Die Brunnen von Olmütz

In Olmütz steht an fast jeder Ecke eine Fontäne. Die barocken Brunnen erzählen von antiken und mythologischen Figuren, von Neptun, Jupiter, Merkur, Herkules und Cäsar. Dazu kommt der moderne Arion-Brunnen, der eine ganz andere Formensprache hat und trotzdem gut in diese Stadt passt.

Besonders interessant finde ich den Vergleich mit Rom. Natürlich ist Olmütz nicht Rom. Aber diese Idee von Plätzen, Brunnen, Säulen und mythologischen Figuren ist deutlich spürbar. Die Brunnen machen den Stadtraum lebendig und geben den Plätzen eine eigene Dramaturgie.

Barocker Brunnen mit Figuren am Oberen Platz in Olmütz.
Die barocken Brunnen gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Olmütz, hier der Herkulesbrunnen

Der Untere Platz

Der Untere Platz liegt gleich neben dem Oberen Platz und wird vielleicht ein bisschen weniger beachtet. Dabei lohnt sich ein genauer Blick. Er wirkt ruhiger, aber ebenfalls sehr schön. Auch hier gibt es historische Häuser, Brunnen und schöne Fassaden.

Ich fand den Unteren Platz angenehm, weil er etwas weniger monumental wirkt als der Obere Platz. Man kann hervorragend durchspazieren oder sich in den vielen Kaffeehäusern eine kleine Pause gönnen. Hier wurde ich auch in der Pekařství Sázava fündig, wo ich eine Topfengolatsche gegessen habe. Rein aus Recherchegründen natürlich.

Zusammen mit dem Oberen Platz bildet der Untere Platz das eigentliche historische Zentrum von Olmütz. Und wenn man sich bewusst macht, dass diese beiden Plätze früher stark vom Marktleben geprägt waren, versteht man auch besser, warum das Zentrum so großzügig angelegt ist.

Barocker Brunnen am Unteren Platz in Olmütz.
Am Unteren Platz befindet sich der Jupiter Brunnen
Unterer Platz in Olmütz mit historischen Häusern und Cafés.
Der Untere Platz wirkt etwas ruhiger als der große Hauptplatz der Stadt.

Erzbischöfliche Residenz: Wo Franz Joseph Kaiser wurde

Ganz wichtig für österreichische Besucher:innen ist die Erzbischöfliche Residenz. Denn hier wurde 1848 Franz Joseph zum Kaiser ausgerufen. Die Residenz passt gut zum Domviertel und man spürt förmlich, wie stark die Stadt von Kirche und Macht geprägt war.

Spannend ist auch der Vergleich mit Kroměříž. Dort befindet sich die große Sommerresidenz der Olmützer Erzbischöfe, während Olmütz selbst eher als Winterresidenz verstanden werden kann. Da ich nach Olmütz mit dem Zug weiter nach Kroměříž gefahren bin, hat sich dieser Zusammenhang für mich besonders schön ergeben.

Historische Barockfassade mit Balkon in Olmütz.
Auf diesem Balkon wurde der Habsburger Franz Joseph zum Kaiser ausgerufen

Der Dom St. Wenzel

Der Dom St. Wenzel liegt etwas abseits der großen Plätze und wirkt vielleicht deshalb so eindrucksvoll. Man geht durch die Stadt, kommt in einen anderen Bereich von Olmütz, und plötzlich stehen da diese hohen Türme.

Dass der Dom ein wenig „versteckt“ liegt, hat historische Gründe. An dieser Stelle der Stadt befand sich früher ein bedeutendes Machtzentrum mit Burg, bischöflicher Residenz und kirchlichen Gebäuden. Der Dom steht also nicht zufällig an dieser Stelle, sondern in einem Bereich, der für die Geschichte Mährens besonders wichtig war.

Auch das macht den Besuch so spannend. Man sieht nicht nur eine große Kirche, sondern einen Ort, an dem Fürsten, Bischöfe und später Erzbischöfe eine zentrale Rolle spielten. Für mich gehört der Dom deshalb unbedingt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Olmütz.

Frontansicht des Doms St. Wenzel in Olmütz.
Die neugotische Fassade des Doms St. Wenzel wirkt besonders imposant.
Dom St. Wenzel mit seinen hohen Türmen in Olmütz.
Der Dom St. Wenzel zählt zu den eindrucksvollsten Kirchen Mährens.

Das Erzbischöfliche Museum

Gleich in der Nähe des Doms befindet sich das Erzbischöfliche Museum. Es war bei diesem Besuch in Olmütz tatsächlich das einzige Museum neben der Villa Primavesi, das ich besucht habe. Und genau deshalb möchte ich noch einmal in die Stadt: Es gibt noch einige Museen, die ich gerne sehen würde.

In Erinnerung geblieben ist mir vor allem die prunkvolle erzbischöfliche Kutsche. Diese Kutsche zeigt sehr anschaulich, welchen Rang und welche Macht die Olmützer Bischöfe und Erzbischöfe einst hatten. Denn sie ist nicht einfach nur ein schönes Ausstellungsstück, sondern fast schon ein Statement auf Rädern.

Zu sehen sind außerdem Kunstwerke und kirchliche Schätze aus vielen Jahrhunderten: Skulpturen, Gemälde, liturgische Objekte und Räume, die von der langen geistlichen Geschichte Mährens erzählen. Besonders gut gefallen hat mir der versteckte Garten.

Historische erzbischöfliche Kutsche im Erzbischöflichen Museum von Olmütz.
Die prunkvolle Kutsche gehört zu den Highlights des Erzbischöflichen Museums.
Innenhof des Erzbischöflichen Museums in Olmütz mit Brunnen.
Besonders schön fand ich den ruhigen Innenhof des Museums.

Die St.-Moritz-Kirche und der beste Ausblick über Olmütz

Einen meiner schönsten Olmütz-Momente habe ich allein entdeckt: den Ausblick von der St.-Moritz-Kirche. Und ich sage es gleich: Da muss man rauf.

Die Kirche selbst liegt zentral in der Altstadt und ist auch von außen sehenswert. Der eigentliche Höhepunkt war für mich aber der Turm. Ich liebe Aussichtspunkte in Städten. Nicht unbedingt, weil ich Höhen so wahnsinnig gerne mag, sondern weil sich eine Stadt von oben anders präsentiert.

In Olmütz lohnt sich dieser Blick ganz besonders. Von oben sieht man, wie kompakt die Altstadt ist, aber auch wie viele Türme und historische Gebäude das Stadtbild prägen. Für mich war der Aufstieg einer dieser Programmpunkte, bei denen ich mir danach dachte: Gut, dass ich das gemacht habe.

Wenn du in Olmütz nur für einen Aussichtspunkt Zeit hast, dann plane unbedingt den Turm der St.-Moritz-Kirche ein.

Blick über das Rathaus und den Oberen Platz von der St.-Moritz-Kirche aus.
Der Ausblick von der St.-Moritz-Kirche gehört zu den schönsten in Olmütz.
Panorama der Altstadt von Olmütz mit Kirchen und historischen Gebäuden.
Von oben erkennt man erst, wie kompakt und türmereich die Altstadt von Olmütz ist.

Die Villa Primavesi

Viele denken bei Olmütz zuerst an Barock, Kirchen, Brunnen und Plätze. Die Villa Primavesi erzählt aber von einer anderen Epoche: von bürgerlicher Wohnkultur, Architektur, Kunst und dem Blick in Richtung Moderne.

Mich hat die Villa besonders fasziniert, und sie war eigentlich einer der Gründe, warum es mich nach Olmütz verschlagen hat.

Für diesen Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Olmütz reiße ich die Villa Primavesi nur kurz an. Sie hat eindeutig mehr Platz verdient – deshalb habe ich ihr einen eigenen Artikel gewidmet. Darin erzähle ich ausführlicher, warum mich dieses Haus so begeistert hat und weshalb sich der kleine Abstecher unbedingt lohnt.

Hier geht es zum Artikel: Die Villa Primavesi

Große Halle der Villa Primavesi mit geschwungener Holztreppe und Kronleuchter.
Die Halle war einst das gesellschaftliche Zentrum der Villa.

Veranstaltungen in Olmütz: Flora und Quargelfest

Olmütz lohnt sich nicht nur wegen seiner Sehenswürdigkeiten, sondern auch wegen seiner Veranstaltungen. Ich war zur Flora Olmütz dort, der großen Blumen- und Gartenschau. Die Gestecke waren unglaublich schön, und auch die Gewächshäuser haben mir sehr gut gefallen.

Die Flora Olmütz findet jährlich statt; einmal im Frühling und ein weiteres Mal im Herbst, meist Anfang Oktober. Das Ausstellungsgelände liegt in den Smetana-Gärten, die ebenfalls sehenswert sind.

Ein weiterer Grund für einen nächsten Besuch wäre für mich das Olmützer Quargelfest. Nachdem ich den berühmten Quargel diesmal ausgelassen habe, wäre das eigentlich nur konsequent. Für 2027 ist das Olomoucké Tvarůžky Festival laut offizieller Festival-Website für 17. und 18. April am Oberen und Unteren Platz angekündigt.

Pavillon der Flora Olmütz mit Brunnenanlage im Vordergrund.
Das Ausstellungsgelände der Flora Olmütz liegt in den schönen Smetana-Gärten.
Florales Gesteck bei der Flora Olmütz.
Die Flora Olmütz beeindruckte mich mit aufwendigen Blumengestecken.

Zwei Tage in Olmütz: Reicht das?

Ja und nein.

Zwei volle Tage in Olmütz sind ideal, um einen sehr guten ersten Eindruck zu bekommen. Man kann so wie ich die Altstadt erkunden, eine Stadtführung machen, den Dom besuchen, auf den Turm der St.-Moritz-Kirche steigen, ins Erzbischöfliche Museum gehen, Kaffee trinken, durch kleine Gassen spazieren und noch einen Abstecher zur Villa Primavesi machen. Aber: Danach hat man noch lange nicht alles gesehen.

Ich war zum Beispiel außer im Erzbischöflichen Museum in keinem weiteren Museum, dabei gibt es in Olmütz wirklich viele Museen. Auch kulinarisch ist noch Luft nach oben, denn der Olmützer Quargel fehlt mir noch.

Und während ich diese Zeilen schreibe, fallen mir noch unglaublich viele kleinere Sehenswürdigkeiten, fast schon Geheimtipps ein, die ich in Olmütz gesehen habe und die einen eigenen Artikel verdienen. Wahrscheinlich wird es also noch einen Artikel über Geheimtipps in Olmütz geben. Denn hast du schon vom Komenium-Saal oder von der Olmützer Streetart gelesen?

Streetart mit Mädchen und rotem Herz an einer Mauer in Olmütz.
Zwischen den historischen Gebäuden findet man in Olmütz auch moderne Streetart.

Weiterreise nach Kroměříž

Nach Olmütz bin ich mit dem Zug weiter nach Kroměříž gefahren. Das lässt sich sehr gut kombinieren, wenn man mehrere Tage in Mähren unterwegs ist.

Kroměříž kannte ich bereits von einem früheren Besuch im Winter. Diesmal habe ich es endlich in die wunderschöne Bibliothek im Schloss geschafft und auch den Blumengarten besichtigt. Ein absolutes Must-see. Über Kroměříž habe ich einen eigenen Blogartikel geschrieben, den ich hier verlinke.

Artikel über das Schloss Kroměříž

Für mich passen Olmütz und Kroměříž sehr gut zusammen: zwei Städte, die historisch spannend sind, viel zu bieten haben und trotzdem nicht überlaufen wirken.

Historische Bibliothek mit Holzregalen, Deckenfresko und mehreren alten Globen
Bücher, Globen und Barockpracht im Schloss Kromeriz

Hoteltipp in Olmütz: Hotel Trinity

Übernachtet habe ich in Olmütz im Hotel Trinity. Für mich hat dort alles gepasst: Das Personal war sehr freundlich, mein Zimmer war angenehm groß, und die Lage war praktisch für meine Erkundungen in der Stadt.

Gerade wenn man nur zwei Tage in Olmütz hat, finde ich eine zentrale Unterkunft sehr angenehm. Man kann zwischendurch kurz zurück ins Hotel, ist schnell wieder am Hauptplatz und verliert keine unnötige Zeit mit langen Wegen.

Warum ich wieder nach Olmütz möchte

Olmütz hat mich wirklich überrascht. Und zwar sehr positiv. Ich wusste natürlich, dass die Stadt schön sein soll. Aber ich hatte nicht erwartet, dass sie mich so schnell in ihren Bann zieht.

Zudem war Olmütz für mich keine Stadt zum Abhaken von Sehenswürdigkeiten. Eher eine Stadt, bei der ich nach zwei Tagen dachte: Da geht noch viel mehr.

Ich möchte jedenfalls wiederkommen. Für weitere Museen, für mehr Kaffeehäuser und natürlich für den Quargel.

prachtvolle Kuppel in einer Kirche in Olmütz
Ein Blick nach oben lohnt sich fast immer – besonders bei solchen Kuppeln.

Olmütz Karte

Reisebloggerin Gudrun Krinzinger in Olmütz

📍 Persönlich besucht
Ich war im Frühling 2026 zwei volle Tage in Olmütz unterwegs – mit Stadtführung, Dom, Museum, Turmaufstieg und Kaffeehauspausen. Die Stadt hat mich sofort begeistert.

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4 Kommentare

  1. Veröffentlicht von Gabriele Tröger am 01/06/2026 um 11:15

    Liebe Gudrun,

    ja, Olmütz gehört auch zu unseren Lieblingsstädten in Tschechien. Hier bringt man einfach Altehrwürdigkeit und Coolness perfekt zusammen, außerdem gibt’s tolle Lokale.

    Beste Grüße
    Gabi und Michael

    • Veröffentlicht von Reisebloggerin am 02/06/2026 um 12:27

      Es ist echt ein sehr feines Städtchen!

  2. Veröffentlicht von Christian Ö. am 02/06/2026 um 13:33

    Liebe Gudrun,

    nachdem ich gerade erst von Olmütz zurückkomme, fühle ich mich mit deinem Artikel gut abgeholt. 🙂 Bei mir lag der Schwerpunkt auf den Brauereien (so konnte ich auch mit dem Quargel Bekanntschaft machen), deshalb muss ich auch auf jeden Fall nochmals wieder kommen und mir die klassischen Sehenswürdigkeiten in Ruhe ansehen. Das hebe ich mir aber für den Zeitpunkt auf, wenn die Dreifaltigkeitssäule wieder in voller Pracht zu sehen ist!

    LG Christian

    • Veröffentlicht von Reisebloggerin am 02/06/2026 um 14:27

      okay, dann schau ich mir beim nächsten Mal die Brauereien an…

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GUDRUN KRINZINGER

Ich tue. Ich reise. Ich bin.

Reiseblog von einer reiselustigen, strickbegeisterten, lesesüchtigen und fotografiewütigen Oberösterreicherin mit Hauptsitz Wien und Alte Donau.

Seit 2010 schreibe ich über meine Reisen auf dem Blog Reisebloggerin.at.

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