Graz auf den zweiten Blick

Wer Graz auf den zweiten Blick entdeckt, merkt schnell: Die steirische Hauptstadt hat weit mehr zu bieten als Uhrturm, Schlossberg und Altstadt. Genau das wird mir wieder bewusst, als ich Anfang Juni in den Zug von Wien nach Graz steige. Mein Plan ist eigentlich recht simpel: drei Tage in Graz verbringen und im Rahmen der BLOOM einige Ausstellungen des Universalmuseums Joanneum besuchen.

Eingang des Joanneumsviertels in Graz mit BLOOM-Dekoration aus Blumenmotiven.
Das Festival BLOOM verwandelt nicht nur das Joanneumsviertel in ein blühendes Kunstprojekt.

Die allseits bekannten Sehenswürdigkeiten kenne ich ja bereits von früheren Besuchen. Statt zum Uhrturm zieht es mich diesmal also in den Botanischen Garten, ins Universitätsviertel und in Museen, die bisher noch nie auf meinem Programm standen. Ich bin jetzt sogar stolze Besitzerin eine Jahreskarte vom Joanneum, was vermutlich schon alles über diesen Graz-Besuch sagt.

Mein erster Weg führt mich in Graz allerdings nicht direkt in ein Museum, sondern ins Grüne – genauer gesagt Richtung Botanischer Garten. Und wie das bei Städtereisen manchmal so ist: Noch bevor ich mein eigentliches Ziel erreiche, kommt mir schon die erste kleine Entdeckung dazwischen.

Ein Abstecher zum Hilmteich

Eigentlich will ich zum Botanischen Garten. Ein Bus bringt mich ganz unkompliziert vom Hotel in diese Ecke von Graz, und als ich aussteige, merke ich: Der Hilmteich liegt gleich daneben. Da ich noch etwas Zeit habe, mache ich einen kleinen Abstecher dorthin.

Ich spaziere einmal ums Wasser. Einige Besucher laufen, andere sind mit ihren Hunden unterwegs, alles wirkt angenehm entspannt. Direkt am Teich steht eine Villa, in der die Firma Lederleitner ihren Sitz hat. Auch dort schaue ich kurz hinein und stöbere ein wenig durch die Verkaufsräume.

Blick über den Hilmteich in Graz auf die historische Villa am gegenüberliegenden Ufer.
Der Hilmteich ist ein ruhiger Ort zum Spazieren und Entspannen am Stadtrand von Graz.

Zwischen Wildbienen und Gewächshäusern

Nach meinem kurzen Abstecher zum Hilmteich spaziere ich schließlich zum Botanischen Garten, der zur Universität Graz gehört.

Schon von außen fallen die markanten Gewächshäuser ins Auge. Die futuristisch wirkenden Glasbauten wurden 1995 eröffnet. Sie beherbergen Pflanzen aus verschiedenen Klimazonen der Erde – vom Tropenhaus bis zum Sukkulentenhaus.

Futuristische Gewächshäuser des Botanischen Gartens der Universität Graz.
Die markanten Gewächshäuser des Botanischen Gartens zählen zu den architektonischen Highlights von Graz.

Besonders in Erinnerung bleiben mir allerdings nicht nur die exotischen Pflanzen, sondern die vielen Begegnungen zwischen den Blüten. Überall schwirrt, summt und brummt es. Kaum zücke ich das Handy, um eine besonders schöne Blume zu fotografieren, landet eine Hummel im Bild. Ein Blumenbeet weiter tanzen Wildbienen durch die Farbenpracht. Es scheint, als würde hier alles gleichzeitig blühen.

Ich schlendere durch den weitläufigen Außenbereich und erreiche das historische Gewächshaus. Besonders spannend finde ich den Bereich, der den südafrikanischen Pflanzen gewidmet ist. Für einen Moment bin ich nicht mehr in Graz, sondern irgendwo zwischen Protea, Sukkulenten und Kapflora unterwegs.

Am Ende bleibe ich deutlich länger als geplant, es gibt einfach viel zu entdecken.

Hummel auf einer violetten Blüte im Botanischen Garten Graz.
Zwischen den Blüten summen Hummeln und Wildbienen durch den Botanischen Garten.
Historisches Gewächshaus im Botanischen Garten Graz, umgeben von Grünflächen und Wegen. augewählt für Graz auf den zweiten Blick
Das historische Gewächshaus ergänzt die modernen Glasbauten des Botanischen Gartens.

Auf Entdeckungstour im Universitätsviertel

Vom Botanischen Garten spaziere ich Richtung Innenstadt. Zuerst bewundere ich die grandiosen Villen in der Schubertstraße, dann lande ich schließlich bei der Universität. Wo es eine Universität gibt, gibt es sicher auch eine Bibliothek, denke ich mir.

Also folge ich mehr oder weniger unauffällig mehreren Studierenden ins Gebäude. Und tatsächlich: Wenige Minuten später stehe ich in einem wunderschönen Bibliothekssaal. Manchmal zahlt sich meine Neugier eben aus.

Historischer Lesesaal der Universitätsbibliothek Graz mit hohen Bücherregalen und Lesetischen.
Der beeindruckende Lesesaal der Universitätsbibliothek Graz

Den Kontrast zwischen Alt und Neu finde ich besonders interessant. Die moderne Universitätsbibliothek wirkt von außen fast so, als würde ein gläserner Baukörper über dem historischen Gebäude schweben. Innen treffen historische Räume und moderne Lernbereiche aufeinander.

Schließlich bin ich noch neugierig auf das alte Universitätsgebäude und lande in der Aula, wo gerade für die Sponsionsfeiern vorbereitet wird. Noch sitzen nur wenige, aber sichtlich aufgeregte Eltern im Saal.

Durch die Zinzendorfgasse Richtung Innenstadt

Von der Universität aus gehe ich weiter durch die Zinzendorfgasse Richtung Innenstadt. Die Straße wirkt fast wie ein kleines Dorf. Viele Cafés, Lokale und kleine Geschäfte säumen den Weg, die Gastgärten sind an diesem frühen Nachmittag bereits gut gefüllt.

Studierende sitzen bei Kaffee und Kuchen, Menschen treffen sich zum Mittagessen, dazwischen wird eingekauft und geplaudert. Und wo bleibe ich hängen? Natürlich in einer Buchhandlung.

Meine Kaffeepause lege ich schließlich im sehr sympathischen Beanery Specialty Coffee Graz ein, bevor ich weiterziehe.

Gemütlicher Innenraum des Beanery Specialty Coffee Graz mit Pflanzen und Blick auf die Straße.
Im Beanery Specialty Coffee lege ich eine entspannte Kaffeepause ein.

Ein kleiner Wermutstropfen ist die Leechkirche. Gerne hätte ich einen Blick ins Innere geworfen, doch leider hat sie nur am Vormittag geöffnet. Dafür entdecke ich an der nächsten Ecke noch ein charmantes Secondhandgeschäft und stöbere ein wenig durch Kleidung, Schmuck und Dekorationsartikel.

Gotisches Eingangsportal der Leechkirche in Graz mit spitzbogigem Türrahmen. ausgewählt für den Artikel Graz auf den zweiten Blick
Die Leechkirche zählt zu den ältesten Kirchen von Graz und beeindruckt bereits von außen.

Der Stadtparkbrunnen

Von der Zinzendorfgasse führt mich mein Weg weiter durch den Stadtpark. Und wieder fällt mir auf, wie grün Graz eigentlich ist.

Zum ersten Mal nehme ich den großen Stadtparkbrunnen bewusst wahr. Dabei steht er schon seit 1874 hier und war ursprünglich für die Wiener Weltausstellung 1873 geschaffen worden. Nach seiner Sanierung sprudelt er nun wieder in neuem Glanz.

Historischer Stadtparkbrunnen in Graz mit Wasserspielen und kunstvollen Figuren.
Der Stadtparkbrunnen zählt zu den schönsten Blickfängen im Grazer Stadtpark.

Tischlein deck dich: Eine Zeitreise durch die Esskultur

Mein erster fixer Programmpunkt des Tages führt mich ins Museum für Geschichte im Palais Herberstein. Auf dem Programm steht „Tischlein deck dich“ – eine Kombination aus Museumsführung und anschließendem Menü in einem Grazer Gasthaus.

Zwar war ich bereits früher einmal im Museum für Geschichte, an einer Führung habe ich jedoch noch nie teilgenommen. Im Nachhinein betrachtet ein Fehler, denn ich erfahre viele spannende Details, die mir sonst vermutlich entgangen wären.

Decke im Palais Herberstein Graz
Das Palais Herberstein beherbergt das Museum für Geschichte

Bei der Führung dreht sich alles um die Geschichte der Ess- und Tischkultur. Wie wurde früher gegessen? Wer saß wo? Seit wann gibt es eigentlich Besteck für alle? Und warum musste man sein Besteck früher oft selbst mitbringen? Diese und viele weitere Fragen werden auf unterhaltsame und sehr kurzweilige Weise beantwortet.

Historische Porzellangefäße in einer Ausstellung des Museums für Geschichte Graz
Im Museum für Geschichte

Dass Kultur und Kulinarik in Graz so selbstverständlich zusammengedacht werden, passt perfekt zur Stadt. Graz nennt sich nicht ohne Grund Genusshauptstadt. Neben kulinarischen Stadtführungen gibt es mehrere Angebote, bei denen Museumsbesuche mit Essen verbunden werden – etwa die Sterzstunden im Volkskundemuseum, Kunst und Genuss im Kunsthaus oder die Genussreise der Sinne im Naturkundemuseum.

Hier geht es zum Programm: Kulinarische Veranstaltungen in Graz

Zu Gast beim Mohrenwirt

Nach der Führung spazieren wir gemeinsam zum Mohrenwirt, einem traditionsreichen Grazer Gasthaus im Lendviertel. Den Mohrenwirt kenne ich zwar vom Vorbeigehen, eingekehrt bin ich allerdings noch nie.

Die im Museum gelernte Theorie wird direkt in die Praxis umgesetzt. Wir speisen Kohlrabi-Carpaccio mit Senfkaviar und Haselnuss, Saltimbocca aus der Keule vom Biohendl mit Polenta und das Dessert habe ich im Bild verewigt, aber vergessen, was es war. Auf jeden Fall köstlich!

Bei einem ausgezeichneten Dreigangmenü sitze ich mit vier Grazerinnen an einem Tisch, die mir zahlreiche, mir noch unbekannte Tipps, für die Stadt verraten.

Kreativ angerichtetes Dessert mit Erdbeeren und Schokoladencreme im Mohrenwirt Graz.
Der kulinarische Abschluss meines Menüs im Mohrenwirt.

BLOOM – eine Stadt blüht

Mein zweiter Tag in Graz steht ganz im Zeichen von BLOOM. Das Besondere an dem Festival ist, dass sich die Ausstellungen auf verschiedene Häuser des Joanneums verteilen und das Thema „Blume“ aus ganz unterschiedlichen Perspektiven betrachten.

Neue Galerie: Blumen zwischen Kunst und digitaler Wirklichkeit

Ich starte im Joanneumsviertel – und bin zum ersten Mal in der Neuen Galerie.

Ich bleibe hängen bei der Ausstellung von Markus Huemer. Seine Natur- und Blumenbilder wirken auf den ersten Blick realistisch, basieren aber auf digitalen Vorlagen, Internetbildern und 3D-Scans.

Auch die Ausstellung „Analytische Schönheit“ passt perfekt zu BLOOM. Sie zeigt Blumendarstellungen aus der Sammlung der Neuen Galerie – von biedermeierlichen Aquarellen über fernöstliche Farbholzschnitte bis zu zeitgenössischen Arbeiten.

Kunstwerk mit Blumenmotiv im Stiegenhaus der Neuen Galerie Graz.
Kunst und Blumen begegnen sich in der Neuen Galerie auf vielfältige Weise.

Volkskundemuseum: Durch die Blume

Am Nachmittag lande ich beim BLOOM-Tag im Volkskundemuseum. Nach einer Führung durch die Ausstellung „Durch die Blume. Geschichten vom Schenken“ wird es kreativ: Es werden Blumen gehäkelt, Papierblumen gefaltet und kleine Kekse in Blumenform verteilt.

Mein persönliches Highlight wartet allerdings in der Antoniuskirche. Dort ergänzt Regula Dettwilers Kunstprojekt „Forget-Me-Not / Vergissmeinnicht“ die Ausstellung. Die Installation anzusehen und gleichzeitig erklärt zu bekommen, macht den Besuch besonders eindrucksvoll.

Installation „Forget-Me-Not / Vergissmeinnicht“ von Regula Dettwiler in der Antoniuskirche in Graz.
Mein persönliches Highlight von BLOOM: Regula Dettwilers Installation „Forget-Me-Not / Vergissmeinnicht“ in der Antoniuskirche.

Naturkundemuseum: Blümchensex

Mit dem Guide geht es anschließend weiter durch die Stadt ins Naturkundemuseum. Dort landen wir in der Ausstellung „Blümchensex“ – ein Titel, der natürlich neugierig macht. Die Führung erklärt auf unterhaltsame Weise, wie vielfältig das Liebesleben der Pflanzen ist und welche Rolle Hummeln, Käfer, Schmetterlinge, Vögel oder der Wind bei der Bestäubung spielen.

Präparierter Kolibri und Blüte in der Ausstellung „Blümchensex“ im Naturkundemuseum Graz.
Die Ausstellung „Blümchensex“ zeigt die faszinierenden Beziehungen zwischen Pflanzen und ihren Bestäubern.

Kunsthaus: Graz von oben

Zum Abschluss führt die Tour ins Kunsthaus. Dort interessieren mich ebenfalls die beiden Ausstellungen zum Thema BLOOM, doch ein besonderes Highlight wartet ganz woanders: Zum ersten Mal darf ich auf das Dach des Kunsthauses.

Plötzlich blüht die ganze Stadt

Während ich zwischen den einzelnen Ausstellungen unterwegs bin, fällt mir etwas auf: Das Thema Blumen beschränkt sich längst nicht mehr auf die Museen.

Blumen finden sich auf Schaufenstern, Hausfassaden, Kleidern, Speisekarten und Balkonen. Je genauer ich hinschaue, desto häufiger entdecke ich sie. Irgendwann habe ich das Gefühl, dass die ganze Stadt mitspielt.

Bunter Blumenstrauß auf dem Lendmarkt
Graz blüht auf, egal ob am Lendmarkt…
Blumenbeet in der Zinzendorferstrasse mit Blick auf die Grazer Innenstadt.
… oder in der Zinsendorferstraße

Neu entdeckte Lokale in Graz

Tramezzini und ein Glas Prosecco im Lokal Cosimo in Graz.
Im Cosimo genieße ich Tramezzini und Prosecco vom Fass.

Natürlich besteht mein Graz-Besuch nicht nur aus Museen. Wie fast immer lande ich auch diesmal wieder am Lendmarkt. Ich mag diesen Platz einfach: die Marktstände, die entspannte Atmosphäre und die vielen Lokale rundherum.

Neu für mich ist diesmal das Tropicante am Lendplatz. Das kleine mexikanische Lokal passt perfekt zu einem unkomplizierten Abend in Graz: lebendig, entspannt und genau richtig nach einem langen Tag voller Museumsbesuche.

Auf Empfehlung der vier Damen, mit denen ich am Vorabend gegessen habe, entdecke ich außerdem das Cosimo. Es liegt zwar nicht im Lendviertel, passt aber trotzdem perfekt zu meinen neuen Graz-Entdeckungen. Das Lokal wird gerne als italienische Alternative zum Frankowitsch genannt. Tramezzini und Prosecco vom Fass erweisen sich jedenfalls als ausgezeichnete Kombination.

Dass ich diesmal so oft rund um den Lendmarkt unterwegs bin, liegt natürlich auch an meiner Unterkunft. Mein Hotel befindet sich ganz in der Nähe – und wird damit zum idealen Ausgangspunkt für diesen Graz-Besuch.

Mein Zuhause in Graz: Das Lendhotel

Für meinen Aufenthalt entscheide ich mich diesmal für das Lendhotel – und damit für ein Hotel, das ich bisher noch nicht kenne. Die Lage in der Nähe des Lendmarkts erweist sich als ideal.

Schon beim Betreten fällt mir die großzügige Lobby auf, die gleichzeitig Frühstücksraum und Bar ist. Moderne Kunst begegnet einem im ganzen Haus und verleiht dem Hotel einen ganz eigenen Charakter. Auch mein Zimmer ist groß und bietet viel Platz.

Moderne Lobby des Lendhotels mit Sitzbereich, zeitgenössischer Kunst an den Wänden und stilvoller Einrichtung.
Die Lobby des Lendhotels verbindet modernes Design mit zeitgenössischer Kunst.

Besonders angetan hat es mir die Dachterrasse. Gleich am ersten Morgen nehme ich mein Frühstück einfach mit nach oben. Während unten langsam die Stadt erwacht, sitze ich ganz alleine auf der Terrasse und genieße die Aussicht über die Dächer von Graz. Trotz des schönen Wetters verirrt sich kaum jemand hierher. 

Dazu kommt ein ausgesprochen freundliches Team, bei dem ich mich sofort willkommen fühle. Für mich steht jedenfalls fest: Im Lendhotel übernachte ich sicher nicht zum letzten Mal.

Frühstück auf der Dachterrasse des Lendhotels mit Blick auf den Schlossberg in Graz.
Frühstück mit Aussicht: Von der Dachterrasse des Lendhotels reicht der Blick bis zum Schlossberg.

Man muss nicht immer auf den Uhrturm

Bevor es zurück nach Wien geht, zieht es mich noch einmal ins Naturkundemuseum. Diesmal nehme ich mir mehr Zeit für die Dauerausstellung und bleibe besonders lange bei der Station zum Bestimmen der Vogelstimmen hängen. Viele Stationen sind zwar für Kinder gestaltet, aber auch ich lerne einiges dazu – und habe riesigen Spaß dabei. Noch bevor ich Graz verlasse, bin ich stolze Besitzerin einer Joanneum-Jahreskarte.

Am Bahnhof wartet schließlich noch ein letzter Gruß von BLOOM: ein riesiger Löwenzahn steht auf dem Vorplatz. Ich bleibe kurz stehen und muss lächeln. Passender könnte der Abschied kaum sein.

Ausstellungssaal im Naturkundemuseum mit historischen Vitrinen und naturkundlichen Sammlungen.
Die Dauerausstellung des Naturkundemuseums lädt zum Entdecken und Staunen ein.

Neue Lieblingsorte in Graz

Eigentlich bin ich wegen BLOOM nach Graz gekommen. In Erinnerung bleiben mir am Ende aber vor allem die neuen Lieblingsorte, die ich entdeckt habe: der Bibliothekssaal an der Universität, der Botanische Garten, die kleinen Geschäfte und Lokale in der Zinzendorfgasse, das Naturkundemuseum und nicht zu vergessen das Cosimo und der Mohrenwirt.

Und genau das ist das Schöne an Graz. Man muss nicht immer zum Uhrturm. Es genügt, einfach loszugehen, neugierig zu bleiben und auch einmal dort abzubiegen, wo man bisher nur vorbeigegangen ist.

Lavendelblüten vor historischen Fassaden in einer Grazer Altstadtgasse.
Immer neu, immer anders: Graz auf den zweiten Blick

Reisebloggerin Gudrun Krinzinger in Graz

📍 Persönlich besucht
Ich war bereits mehrmals in Graz – doch dieser Besuch hat mir die Stadt noch einmal von einer ganz neuen Seite gezeigt. Zwischen Botanischem Garten, Universitätsviertel und den Museen des Joanneums habe ich viele neue Lieblingsorte entdeckt.

4 Kommentare

  1. Veröffentlicht von Janine am 29/06/2026 um 18:24

    Liebe Gudrun,

    es hat mich voll gefreut, dass wir uns auf einen Kaffee getroffen haben. Erst durch dich bin ich überhaupt auf die BLOOM Ausstellungen aufmerksam geworden!

    LG, Janine

    • Veröffentlicht von Reisebloggerin am 30/06/2026 um 12:38

      Liebe Janine, danke, dass Du Dich gemeldet hast! Und das Frühstück im Lendhotel war super!

  2. Veröffentlicht von Elena am 30/06/2026 um 11:42

    Ich sollte schon so lang eine Freundin in Graz besuchen, doch irgendwie liegt das nie am Weg. Wenn ich das so lese, dann wäre die Zeit nach der Badesaison vielleicht doch ideal, um den Abstecher nach Graz zu machen.
    Liebe Grüße
    Elena

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GUDRUN KRINZINGER

Ich tue. Ich reise. Ich bin.

Reiseblog von einer reiselustigen, strickbegeisterten, lesesüchtigen und fotografiewütigen Oberösterreicherin mit Hauptsitz Wien und Alte Donau.

Seit 2010 schreibe ich über meine Reisen auf dem Blog Reisebloggerin.at.

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