Die schönsten Seen in Österreich: 25 Seen zwischen Bergpanorama und Seensucht
Türkisblau, dunkelgrün oder vom Schilf umgeben: Österreichs Seen könnten kaum unterschiedlicher sein. Manche liegen mitten in einer dramatischen Berglandschaft, andere erinnern an das Meer. In einigen kann man wunderbar baden, andere sind vor allem Ausgangspunkt für Wanderungen – und manche entfalten ihren besonderen Zauber erst im Winter.
Meine Liebe zu österreichischen Seen begann schon sehr früh. Als Kind verbrachte ich meine Ferien am kleinen Laudachsee in Oberösterreich. Schulausflüge führten mich regelmäßig an den Attersee und an den Traunsee und meinen ersten Segelschein machte ich als Schülerin am Mattsee. Seit damals hat sie mich nicht mehr losgelassen: die Seensucht in Österreich.
Besonders gut kenne ich die Seen im Salzkammergut, was kein Kunststück ist, schließlich bin ich Oberösterreicherin. Aber auch am Neusiedler See, am Wörthersee, am Millstätter See, am Zeller See und am Bodensee habe ich ganz unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Ich bin gesegelt, gerudert, mit dem Schiff gefahren, mit dem Fahrrad am Ufer entlanggerollt und beim 24-Stunden-Burgenland-Extrem-Trail rund 80 Kilometer um den Neusiedler See marschiert.
Welche Seen in Österreich für mich zu den schönsten gehören und was du dort unternehmen kannst, verrate ich dir in diesem Artikel. Weitere Inspiration für einen Urlaub am Wasser bietet auch diese Übersicht über die besten Seen zum Urlaubmachen in Österreich.

Die schönsten Seen im Burgenland
1. Neusiedler See: Weite, Wind und Schilf
Der Neusiedler See ist vollkommen anders als die alpinen Seen im Westen Österreichs. Statt steiler Berge prägen ein breiter Schilfgürtel, flache Ufer und die weite pannonische Landschaft sein Erscheinungsbild. Der grenzüberschreitende Steppensee liegt größtenteils in Österreich, ein kleiner Teil erstreckt sich über Ungarn.
Du kannst hier segeln, surfen, kitesurfen, Rad fahren, Vögel beobachten oder einfach einen Sonnenuntergang am Wasser genießen. Wegen seiner geringen Tiefe erwärmt sich der See im Sommer vergleichsweise schnell.
Ich selbst habe am Neusiedler See meinen zweiten Segelschein gemacht. Noch intensiver lernte ich die Region beim 24-Stunden-Burgenland-Extrem-Trail kennen. Die vollständige Strecke rund um den See beträgt ungefähr 120 Kilometer. Ich schaffte davon immerhin rund 80 Kilometer – weit genug, um die Weite dieser Landschaft in den Beinen zu spüren.
Mein Tipp: Nicht nur Podersdorf besuchen. Auch Rust, Mörbisch, Breitenbrunn und die kleinen Orte im Seewinkel zeigen ganz unterschiedliche Seiten der Region.

Die schönsten Seen in Kärnten
2. Wörthersee: Kärntner Lebensgefühl
Der Wörthersee ist vermutlich der bekannteste See Kärntens. Orte wie Velden, Pörtschach und Maria Wörth, historische Villen und elegante Badehäuser verleihen ihm stellenweise mediterranes Flair.
Du kannst im Wörthersee baden, eine Schifffahrt unternehmen, mit dem Fahrrad am Ufer entlangfahren oder von einem der Aussichtspunkte auf das türkisblaue Wasser blicken. Besonders eindrucksvoll ist die Aussicht vom Pyramidenkogel. Das habe ich selbst getestet.
Eine Schifffahrt gehört für mich unbedingt zu einem Aufenthalt am Wörthersee. Vom Wasser aus ziehen Maria Wörth, Pörtschach und die bewaldeten Ufer ganz entspannt vorüber. Noch mehr Anregungen findest du in meinem Artikel über die Top 10 Sehenswürdigkeiten am Wörthersee.
Mein Tipp: Wer dem Trubel rund um den See entkommen möchte, wandert durch die Römerschlucht bei Velden zum ruhigeren Forstsee.

©Petr Zidlicky/Shutterstock.com
3. Millstätter See: Seeberührungen in Kärnten
Der Millstätter See ist von bewaldeten Bergen umgeben und wirkt in vielen Bereichen um einiges ruhiger als der Wörthersee. Das Wasser wird im Sommer angenehm warm, gleichzeitig beginnen direkt beim See zahlreiche Wanderwege.
Du kannst schwimmen, rudern, mit dem Schiff fahren, SUP ausprobieren oder auf Abschnitten des Millstätter See Höhensteigs wandern.
Ich habe den Millstätter See auf ganz unterschiedliche Weise erlebt: beim Schwimmen, beim Rudern und beim Wandern auf dem Weg der Liebe. Besonders spannend fand ich außerdem die Begegnung mit einem Fischer, der mir zeigte, wie am See mit Netzen gefischt wird. Mehr darüber erzähle ich in meinem Artikel über meine Seeberührungen am Millstätter See.
Mein Tipp: Die Wanderwege oberhalb des Sees bieten die schöneren Ausblicke als die stark besuchten Uferbereiche.

4. Weissensee: Naturidylle im Sommer und Winter
Der Weissensee gehört zu den naturbelassensten Seen Kärntens. Große Teile des Ufers sind unverbaut, das Wasser schimmert je nach Licht grün, blau oder türkis.
Im Sommer kannst du baden, paddeln, tauchen, wandern oder mit dem Schiff zu einem anderen Teil des Sees fahren. Im Winter verwandelt sich der Weissensee bei geeigneten Bedingungen in eine große Natureisfläche.
Mein Tipp: Mit dem Schiff in eine ruhige Bucht fahren und einen Teil des Rückwegs zu Fuß zurücklegen.
5. Faaker See: Türkis vor den Karawanken
Der Faaker See ist kleiner als der Wörthersee, fällt aber durch seine intensive türkisblaue Farbe auf. Im Hintergrund erheben sich die Karawanken und der markante Mittagskogel.
Im See kannst du baden, paddeln, SUP fahren oder mit dem Fahrrad die Umgebung erkunden.
Mein Tipp: Mit einem Kajak oder SUP die ruhigeren Buchten und Schilfbereiche entdecken. Vom Wasser aus wirkt die Farbe des Sees besonders intensiv.

Die schönsten Seen in Niederösterreich
6. Lunzer See: Naturbadesee im Mostviertel
Der Lunzer See liegt eingebettet in die Berge des Mostviertels. Trotz seiner Beliebtheit wirkt er außerhalb von den Wochenenden im Sommer angenehm beschaulich.
Du kannst baden, mit dem Tretboot fahren, paddeln oder am Seeufer spazieren. Wanderfreunde sollten sich nicht mit dem Lunzer See begnügen: Oberhalb liegen mit dem Mittersee und Obersee zwei weitere Bergseen.
Mein Tipp: Die Drei-Seen-Wanderung führt vom Lunzer See durch eine abwechslungsreiche Berglandschaft bis zum Obersee.
7. Ottensteiner Stausee: Fast wie in Skandinavien
Dichte Wälder, felsige Ufer und zahlreiche Buchten: Der Ottensteiner Stausee im Waldviertel erinnert stellenweise an eine skandinavische Seenlandschaft.
Besonders schön lässt sich der Stausee mit einem Kajak, Kanu oder SUP erkunden. Außerdem kannst du baden, wandern, die nahe gelegene Burg Ottenstein besuchen oder direkt am Wasser campen. Mehrere Campingplätze liegen unmittelbar am See – teilweise sogar auf kleinen Halbinseln.
Mein Tipp: Früh am Morgen mit dem Kajak starten. Dann liegen viele Buchten noch ruhig und beinahe menschenleer da.

Die schönsten Seen in Oberösterreich
8. Laudachsee: Mein Lieblingssee in Österreich
Der Laudachsee liegt oberhalb von Gmunden am Fuß des Traunsteins. Er ist weder besonders groß noch von mondänen Villen umgeben. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – ist er mein Lieblingssee in Österreich.
Als Kind verbrachte ich ganz in Nähe meine Ferien. Ein täglicher Besuch beim Laudachsee gehörte zum täglichen Ferienprogramm. Bis heute verbinde ich den Laudachsee mit Sommer, Bergen und unbeschwerten Tagen.
Heute erreichst du ihn über Wanderwege oder vom Grünberg aus. Rund um den See führt ein gemütlicher Weg, anspruchsvollere Wanderungen führen weiter in Richtung Katzenstein oder Traunstein. In der Nähe kannst du in der Ramsaualm einkehren.
Mein Tipp: Möglichst früh kommen. Wenn das Wasser noch ruhig ist und sich die Berge darin spiegeln, zeigt sich der Laudachsee von seiner schönsten Seite.

9. Traunsee: Dramatische Kulisse unter dem Traunstein
Der Traunsee ist der tiefste See Österreichs und wird vom steil aufragenden Traunstein geprägt. Am Nordufer liegt Gmunden mit Schloss Ort, weiter südlich befinden sich Traunkirchen und Ebensee.
Du kannst eine Schifffahrt unternehmen, segeln, baden, SUP fahren oder die Orte rund um den See erkunden. Vom Grünberg blickst du über den nördlichen Teil des Traunsees.
Mein Tipp: Nicht nur in Gmunden bleiben. Eine Schifffahrt nach Traunkirchen und ein Spaziergang auf den Johannesberg zeigen eine ruhigere Seite des Sees.

10. Attersee: Blaues Wasser und große Weite
Der Attersee ist der größte See, der vollständig in Österreich liegt. Sein klares Wasser und die unterschiedlichen Blau- und Türkistöne machen ihn zu einem der eindrucksvollsten Seen im Salzkammergut.
Du kannst baden, segeln, tauchen, paddeln oder eine Schifffahrt unternehmen. Kunstinteressierte begegnen rund um den See außerdem Gustav Klimt, der hier zahlreiche Sommer verbrachte und den See für immer in der die Kunstwelt verewigte.
Auch mich begleitet der Attersee schon lange: Bereits als Schülerin führten mich Ausflüge hierher.
Mein Tipp: Die kleineren Badeplätze und Orte abseits der großen Strandbäder besuchen.
11. Vorderer Gosausee: Dachsteinblick inklusive
Der Vordere Gosausee gehört zu den meistfotografierten Seen des Salzkammerguts. Kein Wunder: Bei klarer Sicht erhebt sich hinter dem Wasser der Dachstein.
Ein einfacher Rundweg führt um den See. Wer länger wandern möchte, geht weiter zum Hinteren Gosausee. Im Sommer kann man an geeigneten Stellen auch baden, allerdings bleibt das Wasser meist erfrischend kühl.
Mein Tipp: Am frühen Vormittag oder außerhalb der Hochsaison kommen. Dann ist die Chance größer, die berühmte Aussicht ohne große Besuchergruppen zu erleben.
12. Langbathseen: Zwei stille Seen bei Ebensee
Der Vordere und der Hintere Langbathsee liegen in einem abgeschlossenen Tal bei Ebensee. Der Vordere Langbathsee ist leicht erreichbar und lässt sich auf einem gemütlichen Weg umrunden. Der Hintere Langbathsee liegt etwas abgeschiedener.
Du kannst wandern, fotografieren und an erlaubten Stellen baden. Besonders im Herbst, wenn sich die bunten Wälder im Wasser spiegeln, ist die Landschaft beeindruckend.
Mein Tipp: Unbedingt bis zum Hinteren Langbathsee weitergehen. Dort ist es meist deutlich ruhiger.

13. Wolfgangsee: Sommerfrische und Adventzauber
Der Wolfgangsee liegt teilweise in Oberösterreich und teilweise im Bundesland Salzburg. Mit St. Wolfgang, St. Gilgen und Strobl befinden sich gleich drei bekannte Orte an seinen Ufern.
Im Sommer kannst du baden, segeln, Schifffahren oder mit der Schafbergbahn hoch über den See fahren. Ich kenne den Wolfgangsee aber auch im Winter. Besonders stimmungsvoll ist die Adventzeit in St. Wolfgang, wenn die Weihnachtsmärkte den See in eine ganz besondere Kulisse verwandeln.
Mein Tipp: Seen nicht nur als Sommerziele betrachten. Gerade an kalten, klaren Wintertagen zeigt sich der Wolfgangsee von einer besonders stillen Seite.

Die schönsten Seen im Salzburger Land
14. Mattsee: Wo ich segeln lernte
Der Mattsee gehört zum Salzburger Seenland und ist für mich eng mit einer persönlichen Erinnerung verbunden: Hier machte ich als Schülerin meinen ersten Segelschein.
Neben Segeln kannst du im Mattsee baden, paddeln, am Ufer spazieren oder den Ort Mattsee mit seinem Stift und dem Schloss besuchen.
Mein Tipp: Den See mit Obertrumer See und Grabensee verbinden. Die drei Seen liegen nahe beieinander und lassen sich gut während eines längeren Aufenthalts im Salzburger Seenland erkunden.
15. Fuschlsee: Türkisgrünes Wasser und bewaldete Ufer
Der Fuschlsee liegt am Rand des Salzkammerguts und ist trotz seiner Nähe zu Salzburg sehr naturnah. Das klare Wasser schimmert häufig türkisgrün.
Du kannst den See zu Fuß umrunden (circa 3 Stunden Gehzeit), baden, paddeln oder zur Ruine Wartenfels wandern. Von den umliegenden Höhen öffnen sich schöne Ausblicke über den See.
Mein Tipp: Die Seeumrundung möglichst früh beginnen und anschließend im Strandbad ins Wasser springen.
16. Zeller See: Zwischen Stadt und Bergen
Am Zeller See liegen Wasser, Stadt und Bergwelt besonders nah beieinander. Zell am See befindet sich direkt am Ufer, im Hintergrund erheben sich die Gipfel der Hohen Tauern.
Du kannst den See mit dem Fahrrad umrunden, baden, SUP fahren oder eine Schifffahrt unternehmen. Ich habe mich für die gemütliche Perspektive entschieden und den Zeller See vom Schiff aus erlebt.
Mein Tipp: Eine frühe Schifffahrt wählen. Wenn das Licht noch weich ist, wirken die Berge rund um den See besonders eindrucksvoll.

17. Hintersee bei Faistenau: Klein und ruhig
Der Hintersee bei Faistenau zählt nicht zu den großen Namen unter Österreichs Seen. Gerade das macht seinen Reiz aus. Er liegt zwischen bewaldeten Bergen und ist um einiges stiller als viele der bekannten Salzkammergutseen.
Du kannst hier baden, am Ufer spazieren, Rad fahren oder den Besuch mit einer Wanderung in der Osterhorngruppe verbinden.
Mein Tipp: Den Hintersee mit einem Ausflug zur Strubklamm verbinden.
Die schönsten Seen in der Steiermark
18. Grundlsee: Das Steirische Meer
Der Grundlsee ist der größte See der Steiermark und das Herz des Ausseerlands. Wegen seiner Länge und Weite wird er gerne als „Steirisches Meer“ bezeichnet.
Du kannst baden, segeln, rudern, paddeln oder mit dem Schiff über den See fahren. Entlang des Ufers führen Spazier- und Wanderwege, von denen sich immer wieder schöne Blicke auf die umliegenden Berge öffnen.
Mein Tipp: Nicht nur den Grundlsee besuchen, sondern genügend Zeit für die Drei-Seen-Tour zum Toplitzsee und Kammersee einplanen.
19. Altausseer See: Unter dem Loser
Der Altausseer See liegt zwischen dem Loser und der markanten Trisselwand. Der Rundweg um den See gehört für mich zu den schönsten Spazierwegen im Ausseerland.
Du kannst den See zu Fuß umrunden, mit einem Solarschiff fahren, baden oder einfach auf einer Bank sitzen und die Bergkulisse betrachten.
Mein Tipp: Zur Seewiese am hinteren Ende des Sees spazieren. Von dort blickt man nich nur besonders schön zurück in Richtung Altaussee, sondern die zwei Gastwirtschaften laden zu kulinarischen Genüssen ein,
20. Toplitzsee und Kammersee: Mystische Seen im Ausseerland
Der Toplitzsee liegt abgeschieden zwischen steilen Felswänden. Seine dunkle Farbe und zahlreiche Geschichten über angeblich versenkte Schätze verleihen ihm eine geheimnisvolle Atmosphäre.
Vom Grundlsee gelangst du nach Gößl und anschließend zu Fuß zum Toplitzsee. Von dort fahren traditionelle Plätten über den See. Nach einem kurzen Fußweg erreichst du den kleinen Kammersee, in dessen Nähe die Traun entspringt.
Mein Tipp: Die Drei-Seen-Tour nicht zu knapp planen. Grundlsee, Toplitzsee und Kammersee ergeben gemeinsam einen der schönsten Ausflüge im Ausseerland.
21. Ödensee: Der stille See im Moor
Der Ödensee liegt etwas versteckt zwischen Bad Mitterndorf und dem Kainischtraun-Tal. Er ist kleiner und viel weniger bekannt als Grundlsee oder Altausseer See.
Ein einfacher Weg führt durch Wald- und Moorlandschaft rund um den See. Im Sommer kannst du an geeigneten Stellen baden.
Mein Tipp: Der Ödensee ist eine gute Alternative, wenn es an den bekannteren Seen des Ausseerlands voll wird. Kulinarischer Tipp: Eine Einkehr in der Kohlröserlhütte ist Pflicht!

22. Leopoldsteiner See: Märchenhafte Kulisse bei Eisenerz
Der Leopoldsteiner See liegt am Fuß der Seemauer in der Nähe von Eisenerz. Steile Felsen, Wald und dunkles Wasser sorgen für eine beinahe märchenhafte Stimmung.
Du kannst den See umrunden, mit einem Boot hinausfahren oder den Ausflug mit einem Besuch am Erzberg verbinden.
Mein Tipp: Im Herbst besuchen, wenn sich die bunten Wälder im Wasser spiegeln.
Die schönsten Seen in Tirol
Die Seen Tirols kenne ich bislang weniger gut als jene im Salzkammergut. Einige von ihnen stehen daher noch auf meiner persönlichen Wunschliste.
23. Achensee: Das Tiroler Meer
Der Achensee ist der größte See Tirols. Zwischen dem Karwendel- und Rofangebirge gelegen, erinnert seine langgestreckte Form stellenweise an einen Fjord.
Du kannst segeln, surfen, schwimmen, SUP fahren oder mit dem Schiff über den See fahren. Wanderwege führen direkt am Ufer entlang oder hinauf zu Aussichtspunkten in den umliegenden Bergen.
Mein Tipp: Ein Stück des Mariensteigs zwischen Pertisau und Achenkirch wandern. Von dort eröffnen sich schöne Ausblicke auf das Wasser.

24. Piburger See: Kleiner Bergsee oberhalb von Oetz
Der Piburger See liegt oberhalb von Oetz und ist wesentlich kleiner als der Achensee. Durch seine geschützte Lage zählt er zu den wärmeren Badeseen Tirols.
Du kannst den See umrunden, baden oder den Besuch mit einer Wanderung von Oetz verbinden.
Mein Tipp: Zu Fuß zum See hinaufgehen. So wird aus dem Badeausflug eine kleine Wanderung.
Der schönste See in Vorarlberg
25. Bodensee: Mit dem Fahrrad ans große Wasser
Österreich besitzt nur einen vergleichsweise kleinen Anteil am Bodensee. Trotzdem gehört er zu den schönsten und auch bekanntesten Seen des Landes.
Ich kenne den Bodensee vor allem vom Radfahren. Auf dem Rheinradweg nähert man sich dem See Stück für Stück, bis sich plötzlich die große Wasserfläche öffnet.
Du kannst am Ufer Rad fahren, baden, segeln, eine Schifffahrt unternehmen oder mit der Pfänderbahn hinauffahren und von oben auf den See blicken.
Mein Tipp: Am Abend von Bregenz in Richtung Lochau radeln oder spazieren. Besonders bei Sonnenuntergang wirkt der Bodensee beinahe wie ein Meer.

Wien als Sonderfall: Alte Donau statt Alpensee
Wien besitzt keinen natürlichen Alpensee. Trotzdem müssen Wienerinnen und Wiener nicht auf einen Tag am Wasser verzichten. Die Alte Donau ist ein ehemaliger Donauarm und heute eines der beliebtesten Freizeitgebiete der Stadt.
Du kannst baden, rudern, Tretboot fahren, SUP ausprobieren oder in einem der Lokale direkt am Wasser sitzen. Für mich gehört die Alte Donau besonders im Sommer zu en schönsten Plätzen in Wien.
Mein Tipp: Am Abend ein Boot mieten und den Sonnenuntergang zwischen Wasser und Großstadtlichtern erleben.

Österreichs Seen sind nicht nur im Sommer schön
Bei einem See denken viele zuerst an heiße Sommertage, Strandbäder und eine Abkühlung im Wasser. Dabei lohnt es sich, Österreichs Seen auch während der anderen Jahreszeiten zu besuchen.
Im Herbst spiegeln sich um die Langbathseen, den Leopoldsteiner See oder den Altausseer See die bunten Wälder im Wasser. Im Advent sorgen die Weihnachtsmärkte am Wolfgangsee für eine besondere Stimmung. Am Weissensee kann man bei geeigneten und offiziell freigegebenen Eisverhältnissen sogar auf dem See eislaufen.
Welcher ist der schönste See Österreichs?
Auf diese Frage gibt es vermutlich keine eindeutige Antwort. Wer mondänes Flair sucht, wird wahrscheinlich den Wörthersee wählen. Wanderfans zieht es an den Gosausee oder ins Ausseerland. Wassersportler fühlen sich am Neusiedler See, Attersee oder Achensee wohl. Und wer Ruhe sucht, findet sie am Ödensee, am Hintersee oder an den Langbathseen.
Mein persönlicher Lieblingssee ist und bleibt allerdings der Laudachsee.

Noch mehr Lust auf Urlaub am Wasser?
Du möchtest noch tiefer in Österreichs Seenlandschaften eintauchen? In diesen Artikeln erzähle ich von meinen persönlichen Erlebnissen am Wörthersee, Millstätter See und Neusiedler See, nehme dich mit ins Ausseerland und verrate dir weitere Ausflugsziele, Wanderungen und besondere Plätze rund ums Wasser.
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Die schönsten Seen in Österreich auf der Karte
Damit du dir einen besseren Überblick verschaffen kannst, habe ich alle 25 Seen aus diesem Artikel in einer Karte eingezeichnet. So siehst du auf einen Blick, wo sich die Seen befinden, welche Regionen besonders seenreich sind und welche Ausflugsziele sich gut miteinander verbinden lassen. Klicke einfach auf die einzelnen Markierungen, um den jeweiligen See zu entdecken.
1 Kommentar
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GUDRUN KRINZINGER
Reiseblog von einer reiselustigen, strickbegeisterten, lesesüchtigen und fotografiewütigen Oberösterreicherin mit Hauptsitz Wien und Alte Donau.
Seit 2010 schreibe ich über meine Reisen auf dem Blog Reisebloggerin.at.
Liebe Gudrun, welch eine schöne Zusammenfassung der schönsten Seen in Österreich. Da bekomme ich gleich Lust auf Reisen zu gehen.
Ich erinnere mich gerne an den Wörthersee, an dem wir gezeltet und schöne Stunden verbracht haben.
Auch am Achensee war es sehr schön, als wir als Familie im Rofangebirge gewandert sind, dort übernachtet haben und mit dem Air- Rofan geflogen sind.
Ich wünsche dir weiterhin viel Freude und Erfolg mit deinem Reiseblog.
Energiereiche Grüße von Anita ❤️♀️