Bilder und Fotos aus Nepal

Meine Reise nach Nepal ist schon zu lange her, als dass ich eigene Blogbeiträge schreiben könnte. Ich war im Oktober 2011 für zwei Wochen in diesem faszinierenden Land unterwegs und habe unzählige Bilder gemacht. Meine Reise startete in Kathmandu, wo ich mich versuchte zu akklimatisieren. So viele Menschen, so viel Verkehr! Glücklicherweise wohnte ich etwas außerhalb des Zentrums in einem Hotel mit einem großen Garten. Hier erholte ich mich jeden Abend.

Meine Rundreise durch Nepal

Von Kathmandu aus konnte ich mit dem Taxi einige Tagesausflüge unternehmen. So ging es für einen Tag in die ehemalige Königsstadt Patan. Einen weiteren Tag plante ich für die Stupa in Bodnath und die Verbrennungsstätte Pashupatinath ein und einen Tag später ließ ich mich zur Stupa Swayambhunath und dem Städtchen Kirtipur bringen. Die meiste Zeit saß ich nur irgendwo rum und schaute mir die Häuser, Tempel und Menschen an. Die Verbrennungsstätte war zugleich faszinierend als auch abstoßend. Wobei abstoßend nicht der richtige Ausdruck ist. Fremd sind mir die hinduistischen Begräbnisrituale. Der Geruch nach verbranntem Fleisch irritierte mich. Ich konnte bei allem zusehen: beim Schmücken der Leichname, beim Aufschichten der Scheiterhaufen, beim Verbrennen der Körper, beim Kehren der Überreste in den Fluss.

Mein nächster Stopp galt dem Chitwan Nationalpark und wir waren laut Guide eine der letzten Gruppen, die im Nationalpark übernachten durfte. Im Chitwan wird mir die handtellergroße Spinne, die das Klo okkupierte, ewig in Erinnerung bleiben. Nach einem Tag fasste ich mir ein Herz und bat an der Rezeption um Entfernung dieses furchteinflössenden tieres. Normalerweise habe ich keine Angst vor Spinnen, aber die war wirklich riesig. Im Chitwan fasste ich nach dem Reiten auf einem Elefanten den Beschluss, dass dieses Experiment mein erstes und letztes Mal sein sollte. Mir gefiel überhaupt nicht, wie der Pfleger auf das Tier einschlug.

Vom Chitwan Nationalpark ging es mit dem Bus weiter nach Pokhara. Eine gewisse Ähnlichkeit mit Österreich ist nicht zu übersehen. Ein See mit Booten, die Berge im Hintergrund. Bloß handelt sich hier um das Himalaya Gebirge. Ich buche einen Rundflug, denn wenn ich schon nicht zu Fuß den Mount Everest erklimmen kann, möchte ich ihm zumindest näher kommen. Die Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel ist einfach ein Traum.

Mit einem anderen Flugzeug geht es von Pokhara weiter nach Bhaktapur. In dieser Kleinstadt feiere ich das nepalesische Lichterfest, das insgesamt 5 Tage dauert. Es geht sowohl fröhlich als auch laut zu. Diese Stadt bildet den Abschluss meiner Reise nach Nepal, wo ich zwei wundervolle Wochen verbracht habe.

 

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