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Der Rest der Welt

Paris mit dem BatoBus entdecken

Die Füße brennen vom Shoppen und Sightseeing? In Paris kann das schon mal passieren. Eine Möglichkeit dem Dilemma abzuhelfen ist eine Fahrt mit dem BatoBus entlang der Seine.

Wie oft ich schon in Paris war? Ich habe nie nachgezählt. Aber ich weiß genau, dass ich schon zweimal mit dem BatoBus auf der Seine unterwegs war. Ich finde, es ist eine gelungene und unkomplizierte Möglichkeit die Sehenswürdigkeiten von Paris aus einer ganz anderen Perspektive kennen zu lernen. Heuer im Juli war es wieder so weit. Das Wetter in Paris war mehr oder weniger bescheiden, ich stand an der Pont Neuf und sah von der Brücke auf die Seine hinunter. Da kam ein Boot der Bootsflotte BatoBus vorbeigeschippert, an Bord wenige, aber glückliche Touristen. Ohne viel Nachzudenken gehe ich zur nächsten Station, ich will das Boot noch erreichen. Leider habe ich Pech gehabt. Erstens ist das Boot schon weg, und zweitens ist die Station zwar besetzt, aber das Ticket Office ist aus unerfindlichen Gründen geschlossen. Die freundliche Mitarbeiterin schickt mich zur Station Louvre, wo das nächste Boot in 15 Minuten anlegt. Zwar muss ich jetzt retour und noch mal über die Seine, aber das macht mir nichts aus, ich mag Städte am Wasser. Und die Pariser Brücken mag ich auch.

Ich kaufe mir ein Tagesticket und da kommt auch schon das nächste Boot. Da nur wenige Touristen an Bord sind, kann ich mir einen Platz aussuchen. Durch die Glaskonstruktion erhasche ich noch einen Blick auf den Louvre, da kommt auf der anderen Seite das Musée d’Orsay in mein Blickfeld. Die nächsten zwei Stunden geht es so weiter. Hier die Hausboote, da der Eiffelturm und hoppla, wo bin ich denn da gelandet? Die Freiheitsstatue konkurriert mit dem Eiffelturm. Ich habe ein Boot erwischt, dass die L’île aux Cygnes (Insel der Schwäne), eine künstliche angelegte Seine-Insel, umrundet und an der Station Beaugrenelle hält. Insgesamt gibt es in Paris vier kleinere Modelle der Freiheitsstatue.

Am Eiffelturm steigen viele Touristen zu, am Musée d’Orsay verlassen viele das Boot. Es ist eben ein Hop-On-Hop-Off-Boot. Ich fotografiere mal nach vorne, mal zurück, am Ufer sitzen und winken Leute. Schon sind wir an Notre-Dame angekommen, Leute steigen aus, andere ein, die letzte Station am linken Ufer ist der Jardin des plantes. Wir drehen und an der nächsten Station steige ich aus. A bientot, Batobus, bis zum nächsten Mal!

Der Louvre vom Batobus aus gesehen

Paris mit dem Batobus entdecken

Hausboote an der Seine

Eiffelturm

Freiheitsstatue in Paris

Mit dem Batobus an der Seine in Paris

Die Batobus Station am Musée d'Orsay

Das Ufer der Seine

Notre Dame

Ile de la cité

Mit dem Batobus in Paris auf der Seine unterwegs

Mehr Infos:

– Ein Tagesticket für Erwachsene kostet €17 (Stand Juli 2016)

– Es gibt 9 Stationen, wo am ein- und aussteigen kann.

– Man kann mit einem Tagesticket so oft ein- und aussteigen, wie man will.

– Es gibt an Bord Lautsprecherdurchsagen, welche die nächste Station ankündigen, Sehenswürdigkeiten werden nicht erklärt.

– Es gibt einen Automaten mit Getränken und Snacks.

– Es gibt kein WC an Bord.

– Sitzplätze befinden sich im Inneren des Bootes, ganz hinten kann man draußen stehen.

Noch mehr Infos:

Batobus Paris