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Der Rest der Welt

7 Tipps für Teneriffa

La Laguna erreicht man von Santa Cruz aus am besten mit der Straßenbahn. Um nur 1,35 € für eine Fahrstrecke fährt man gemütlich durch die Vororte von Santa Cruz, vorbei an der Universität und dem Wissenschafts- und Kosmosmuseum. Die Straßenbahnhaltestelle ist in La Laguna fast mitten im Zentrum. Man biegt zweimal um die Ecke und landet in einer anderen Welt. Eine Casa reiht sich an die andere, wobei „Haus“ sicher die falsche Übersetzung ist. Paläste sind es, die seit dem 17.Jhdt die Altstadt schmücken. Die Innenhöfe mit den hölzernen Balkonen sind schön anzusehen. Heute ist in den Gebäuden die Stadtverwaltung untergebracht.

Im Geschichtsmuseum gäbe es die Möglichkeit einen kanarischen Adelspalast von innen kennenzulernen. Doch gerade heute, am Montag, hat das Museum geschlossen. So bummle ich noch weiter durch die Gassen und lande bei meinem zweiten Tipp.

Mittelalterliche Häuser in La Laguna, Teneriffa

Ein Innenhof mit Pflanzen und einem Brunnen

ein mit Glas überdachter Innenhof

La Venta de la Esquina

„Tapas y pinchos“ werden hier angeboten, wobei „pinchos“ angeblich aufwändiger zubereitet werden als Tapas. Für mich ist kein Unterschied erkennbar, jedes Brötchen sieht gleich köstlich aus. Schließlich landen zwei der Köstlichkeiten auf meinem Teller und bei einem Glas vorzüglichen Rotwein beobachte ich das Kommen und Gehen der Gäste.

Schild mit der Aufschrift La Venta de La Esquina

Ein Glas Rotwein und zwei köstliche Pinchos

Tapasbar in Teneriffa

Masca

Schon auf der Fahrt nach Masca möchte man am liebsten überall stehen bleiben und die Natur genießen. Es ist üppig grün, Orangenbäume zeigen ihre Früchte und überdimensionale Weihnachtssterne bieten sich für ein Fotomotiv an. Die enge Straße windet sich durch das Teno-Gebirge. Wer viel Zeit und vor allem Kondition mitbringt, sollte jetzt seine Wanderschuhe schnüren und den Weg bis zum Meer hinabsteigen. Ich habe beides nicht, setze mich lieber in das einzige geöffnete Restaurant und lasse mir die Sonne auf die Nase scheinen.

Die Insel Teneriffa üppig grün

Ausblick auf die gewundene Panoramastrasse

Weihnachtsstern

Garachico

Wäre das Meer etwas ruhiger, könnte ich in den Meerwasserbecken in Garachico schwimmen gehen. Doch leider ist momentan alles abgesperrt, das Unwetter der vergangenen Tage hat seine Spuren hinterlassen. So spaziere ich durch das schöne Dorf und statte der Kirche einen Besuch ab.

Garachico

Konvent

Kirche

Icod de los Vinos

Wegen Drago Milenario, dem tausendjährigen Drachenbaum, lohnt es sich dem kleinen Städtchen einen Besuch abzustatten. Wie alt der Baum wirklich ist, kann niemand sagen, denn es ist ein Liliengewächs und bildet kein Holz. Kein Holz bedeutet keine Jahresringe und folglich kann das Alter nicht bestimmt werden. Ob 1000 Jahre oder nicht, imposant ist der Drachenbaum allemal!

Drachenbaum Icod de los Vinos

Teide

Schon am Vortag lugte der 3718 Meter hohe Gipfel des Teide zwischen anderen Gebirgszügen hervor. Der Vulkan präsentiert sich schneebedeckt. Die Straße zum Besucherzentrum ist gesperrt, der scharfe Wind zerrt an meiner Jacke. Zum Glück habe ich Haube, Handschuhe und Schal eingepackt und pilgere gemeinsam mit anderen Touristen Richtung Nationalpark. Doch es sind nicht nur Touristen unter den Besuchern. Auch die Einwohner von Teneriffa sind heute unter den Besuchern, veranstalten Schneeballschlachten und bauen Schneemänner.

Nationalpark Teneriffa

Der Teide voller Schnee

Teide

Vilaflor

Sagt man zu jemanden den Spruch „Geh hin, wo der Pfeffer wächst“, dann braucht er (oder sie) in Vilaflor nur auf den Dorfplatz gehen. Hier stehen sie, die imposanten Pfefferbäume!

Vilaflor ist aber auch bekannt für sein Kunsthandwerk. Eine Frau zeigt mir, wie man Rosetten (sogenannte „piques“) näht bzw. webt. Hui, das ist eine Heidenarbeit! Für eine Rosette braucht man etwa eine Stunde. Anschließend werden viele Rosetten zu einem Werkstück zusammengenäht.

pfefferbaum-vilaflor

handwerk-vilaflor